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Ergebnis der Gespräche sind glanzlos

Japans Opposition kritisiert Ergebnis von Suga Besuch in den USA

Nachdem Japans Premierminister die USA besucht hat, um mit dem US-Präsidenten Joe Biden zu reden, kommt Kritik von der Opposition über das Ergebnis des Besuchs.

Insbesondere die Gründe für die Reise des Premierministers wurden scharf kritisiert.

Ergebnis des Treffens für Japans Opposition glanzlos

Yukio Edano, Vorsitzender der konstitutionellen Demokratischen Partei Japans, bezeichnete den Gipfel am Freitag als glanzlos und sagte: „Ich bin mir nicht sicher, warum Premierminister Suga sich die Mühe gemacht hat, in die Vereinigten Staaten inmitten des erneuten Anstiegs der Infektionen zu reisen.“

„Der Premierminister hat es versäumt, auf die Krise wegen der Infektionskrankheit zu reagieren“, so Edano.

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Trotz der Kritik erkannte Edano jedoch an, dass die Vereinbarung der Staatsoberhäupter, Frieden und Stabilität über die Taiwanstraße hinweg zu gewährleisten, eine große Errungenschaft sei.

Suga und Biden sagten in einer gemeinsamen Erklärung nach dem Gipfel, dass sie die Bedeutung von Frieden und Stabilität über die Taiwanstraße hinweg unterstrichen hätten, ein Schlag gegen Chinas Druck auf die selbstverwaltete demokratische Insel.

Es war das erste Mal seit 52 Jahren, dass die Staats- und Regierungschefs Japans und der Vereinigten Staaten Taiwan in einer gemeinsamen Erklärung erwähnten – ein Schritt, der sofort den Protest Pekings hervorrief.

Kazuo Shii, Chef der Kommunistischen Partei Japans, verurteilte das Versprechen, die Allianz zwischen beiden Ländern weiter zu stärken, und sagte, eine solche Vereinbarung sei extrem gefährlich.

Trotz solcher negativen Ansichten sagte Yuichiro Tamaki, Chef der Demokratischen Partei für das Volk, er begrüße es, dass die beiden Staatsoberhäupter die Sorgen über Nordkoreas Kurz- und Mittelstreckenraketen teilen, die Südkorea und Japan, zwei US-Verbündete in Nordostasien, treffen können.

LDP voller Lob

Japans Regierungskoalition aus der Liberaldemokratischer Partei und der Komeito, war man voller Lobes über das erste persönliche Treffen der beiden Staatsoberhäupter.

LDP-Generalsekretär Toshihiro Nikai, die Nummer 2 der LDP, sagte, das Treffen sei effektiv im Hinblick auf die Vertiefung der japanisch-amerikanischen Allianz.

„Die Vertiefung des persönlichen Vertrauensverhältnisses durch einen persönlichen Dialog und die Durchführung eines offenen Meinungsaustausches dienen dem nationalen Interesse“, so Nikai in einer Erklärung.

Unter Bezugnahme auf Chinas steigenden militärischen Druck auf Taiwan sagte General Nakatani, ehemaliger japanischer Verteidigungsminister, dass die gemeinsame Erklärung von Suga und Biden als Abschreckung für Peking gegenüber Taipeh dienen wird.

Itsunori Onodera,  ebenfalls ein ehemaliger Verteidigungsminister Japans, sagte, er erwarte, dass China sich der gemeinsamen Erklärung widersetzen werde, aber dass es für die beiden Verbündeten wichtig sei, entschlossen zu reagieren.

In Bezug auf den Klimawandel sagte Komeito-Chef Natsuo Yamaguchi, er hoffe, dass eine verstärkte Koordination zwischen Tokio und Washington als treibende Kraft in den internationalen Bemühungen zur Eindämmung der globalen Erwärmung dienen werde.

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