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Parlamentswahlen laufen

Japans Parteien versuchen Wähler zu mobilisieren

In Japan wird gewählt und die Parteien versuchen bis zuletzt die Wähler für sich zu mobilisieren. Für die LDP geht es darum, dass Premierminister Fumio Kishida ein Mandat für seine Corona- und Wirtschaftspolitik bekommt.

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Es dürfte allerdings bereits feststehen, dass die LDP wieder den Sieg davon tragen wird, wenn auch mit einem kleinen Verlust, aber von der Opposition in Japan geht keine Gefahr aus.

Parteien versprechen viel

Trotzdem ist es in diesem Jahr für die LDP nicht leicht, denn das Ergebnis hängt von vielen umkämpften Wahlkreisen ab. Daher versuchen die Parteien auch bis zuletzt die Wähler zu mobilisieren.

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Kishida sagte bei seiner Wahlkampfrede in Higashimatsuyama, dass er sich um mehr Behandlungsmöglichkeiten von Corona-Patienten kümmern wird und das es ab Dezember die Auffrischungsimpfung geben soll. Außerdem will er das Land auf einen Wachstumskurs bringen und die Einkommen der Mittelschicht erhöhen.

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Die Parteien der Opposition versuchen die Wähler von sich zu überzeugen, in dem sie die Abenomics ansprechen, die zwar die Unternehmensgewinne gesteigert haben, aber nicht dafür gesorgt haben, dass die Löhne steigen. Außerdem versuchen sie die Wähler von sich zu überzeugen, die sich einen Politikwechsel in Japan wünsche, denn das sind sehr viele. Allerdings zeigen Umfragen, dass die Parteien es wohl nicht schaffen werden, genug Wähler für sich zu gewinnen.

Yukio Edano sagte in Kamakura, dass die Politik dafür da ist, sich um die Menschen kümmern. „Wir haben weiterhin Vorschläge für Veränderungen gemacht. Es liegt an Ihnen, etwas zu ändern“, so die Vorsitzende der CDP.

LDP erneut der Sieger?

Medienumfragen deuten darauf hin, dass die Regierungskoalition ihre Mehrheit oder zumindest 233 Sitze im Unterhaus behalten wird, obwohl die LDP deutlich unter die 276 Sitze fallen könnte, die sie vor der Auflösung der Kammer am 14. Oktober hatte.

Die anderen Parteien kämpfen weiter mit der traditionell niedrigen Wahlbeteiligung in Japan, die besonders der LDP in die Hände spielt.

Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News, die Anfang dieser Woche durchgeführt wurde, ergab, dass die LDP-Kandidaten in etwa 200 der 289 Einzelwahlkreise in Führung liegen und in etwa 70 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Oppositionskandidaten haben. Da etwa 40 Prozent der Befragten angaben, sie wüssten nicht, wen sie wählen sollten, ist das Endergebnis schwer vorherzusagen.

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