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Japans Premierminister Abe nimmt nicht persönlich an Feierlichkeiten am Yasukuni-Schrein teil

Premierminister Abe spendete als Privatperson

Am Donnerstag jährte sich Japans Kapitulation zum Ende des 2. Weltkrieges das 74. Mal. Premierminister Abe schickte eine Opferspende zum Yasukuni-Schrein in Tokyo, der mit dem Krieg in Verbindung steht. Auf einen persönlichen Besuch verzichtete er jedoch das siebte Jahr in Folge.

Der Schrein wird vor allem von China und Südkorea stark kritisiert, weil er als Symbol für die Militärzeit Japans gesehen wird. Doch viele Japaner kommen zum Schrein, um dort zu Gedenken des Kriegsendes Spenden und Opfer zu hinterlassen. Abe habe seine Geldspende aus eigener Tasche finanziert, sagte ein Helfer.

Schrein ist umstritten

Das dritte Jahr in Folge besuchte allerdings kein Kabinettsminister persönlich den Schrein. Doch eine Gruppe von 50 Abgeordneten verschiedener Parteien, vor allem der konservativen Parteien, kam zum Schrein. Dieser ehrt die über 2,4 Millionen Kriegstoten Japans, darunter auch den bereits als Kriegsverbrecher verurteilten Kriegsminister General Hideki Tojo.

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum stehen in der Kritik, da sich vor allem das ohnehin angespannte Verhältnis zu Südkorea weiter verschlechtert hat. Grund dafür waren Vorkommnisse während der Kolonialzeit. Doch die Beziehungen zu China haben sich verbessert, weshalb dieses Jahr die Feierlichkeiten wieder aufgenommen wurden.

Abes letzter Besuch sorgte für viel Kritik

Frühere Besuche von japanischen Premierministern und Abgeordneten im Heiligtum wurden oft kritisiert. Der letzte Besuch von Abe im Dezember 2013 erzürnte China und Südkorea und enttäuschte seinen Verbündeten, die Vereinigten Staaten. Daher kam Abe dieses Jahr auch nicht und auch die Spende, die er überreichte, machte er als Privatperson ohne Angabe seines Titels. „Mir wurde gesagt, dass Abe Anerkennung und Respekt für diejenigen ausdrücken wollte, die ihr Leben dem Land gewidmet haben, weil wir Frieden und Wohlstand genießen“, sagte ein Helfer Abes.

Von der LDP gehörten Koichi Hagiuda, geschäftsführender Generalsekretär, und Shinjiro Koizumi, ein Sohn des ehemaligen Premierministers Junichiro Koizumi, zu den Abgeordneten, die nach Yasukuni gingen.

Schrein feiert 150. Jahrestag

In diesem Jahr feiert Yasukuni den 150. Jahrestag seiner Gründung. Der Schrein hatte im vergangenen Herbst versucht, einen Besuch des damaligen Kaisers Akihito zum Gedenken an seine Gründung zu realisieren, aber seine Helfer lehnten ab, so die Beamten des Schreins und der Imperial Household Agency, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen.

Quelle: kyodo

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