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Trotz des Anstiegs der Infektionszahlen

Japans Premierminister hält weiter an der Reisesubventionskampagne fest

Japans Premierminister Yoshihide Suga sagte am Freitag, dass die japanische Regierung an der Reisesubventionskampagne „Go To Travel“ festhalten wird, trotz des Anstiegs an Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Japan meldete am dritten Tag in Folge mehr als 2.000 Neuinfektionen, davon alleine in Tokyo 522.

Reisesubventionskampagne deckte bisher über 40 Millionen Reisen ab

Der leitende Kabinettssekretär Katsunobu Kato sagte auf einer regelmäßig stattfindenden Pressekonferenz, die Regierung glaube nicht, dass die gegenwärtige Situation einen Ausnahmezustand erfordere.

Mehr zum Thema:  Japans Regierung ignorierte Rat des Expertengremiums zur "Go To Travel"-Kampagne

Das „Go To Travel“-Subventionsprogramm, das effektiv die Hälfte der Reisekosten abdeckt, wurde Ende Juli ins Leben gerufen, um die Tourismusindustrie zu unterstützen, nachdem diese von der Pandemie schwer getroffen wurde.

Bisher wurden rund 40 Millionen Reisen durch das Programm gedeckt, wobei 176 Menschen nach Angaben der Regierung mit dem Virus infiziert waren. Toshio Nakagawa, Leiter der Japan Medical Association, sagte, es gibt zwar keine konkreten Beweise dafür, dass das Programm für den jüngsten Anstieg der Coronavirus-Infektionen im Land verantwortlich sei, doch das Programm hat als Katalysator gewirkt.

Trotz Anstieg der Infizierten gibt es nun Essensgutscheine in Tokyo

In Tokyo sind seit Freitag Gutscheine im Rahmen der „Go To Eat“-Kampagne der Regierung, womit das Gaststättengewerbe unterstützt wird, erhältlich. Die meisten Präfekturen des Landes haben solche Coupons bereits eingeführt. Die Zahl der neuen Fälle in Tokyo überstieg am Donnerstag zum ersten Mal die 500er-Marke und die Stadtverwaltung erhöhte ihre Viruswarnung auf die höchste von vier Stufen. Die Alarmstufe vier war zuletzt am 10. September in der Hauptstadt in Kraft.

Yuriko Koike, die Gouverneurin von Tokyo, hat die Menschen dringend aufgefordert, nicht in großen Gruppen zu essen und weniger Zeit miteinander zu verbringen. Die Regierung hat Maßnahmen wie die Begrenzung der Gruppen auf vier oder weniger Personen gefordert.

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