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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapans Premierminister lehnt Stationierung von US-Atomwaffen ab

Keine Nuklearwaffen in Japan

Japans Premierminister lehnt Stationierung von US-Atomwaffen ab

Der ehemalige Premierminister Shinzo Abe regte am Wochenende die Stationierung von US-Atomwaffen im Land an, dem erteilte der amtierende Premierminister Fumio Kishida am Montag allerdings eine deutliche Absage.

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Kishida sagte bei einer Rede im Parlament: „Angesichts der Haltung unseres Landes, die drei Grundsätze der Nicht-Nuklearisierung aufrechtzuerhalten, ist dies inakzeptabel.“

Keine Atomwaffen für Japan

Japan verlässt sich auf die Abschreckung durch den US-Nuklearschirm, hält aber an seinen Grundsätzen fest, selbst keine Atomwaffen herzustellen, zu besitzen oder auf seinem Territorium zuzulassen.

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Kishida hatte sich bereits in der Vergangenheit immer wieder für eine Welt ohne Nuklearwaffen ausgesprochen und sagte im Januar im Parlament, dass er ein internationales Gremium gründen will, um dieses Ziel voranzutreiben.

Abe fordert Diskussion über die Realität

Am Sonntag hatte der ehemalige Premierminister Shinzo Abe die Stationierung dieser Waffen in Japan als notwendiges Mittel zur Abschreckung bezeichnet und eine Diskussion über die Realität gefordert.

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Abe, der die größte Fraktion innerhalb der Regierungspartei LDP anführt, sagte: „Als ein Land, das Atombombenabwürfe erlebt hat, müssen wir das Ziel der Abschaffung von Atomwaffen aufrechterhalten.“

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