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Nächster Schritt für eine Annäherung

Japans Premierminister verspricht, die Beziehungen zu Südkorea zu verbessern

Japans Premierminister hat am Freitag angekündigt, dass er mit Südkorea Gespräche führen wird, um die angespannten Beziehungen zu verbessern.

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Vor Reportern sagte Kishida auf dem Shangri-La-Dialog in Singapur: „Wir müssen die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea, die seit der Normalisierung 1965 aufgebaut wurden, weiterentwickeln. Zu diesem Zweck ist es eine dringende Aufgabe, die Probleme zwischen den beiden Ländern zu lösen“.

Spekulationen über eine Annäherung in Krisenzeiten

Seitdem in Südkorea seit Mai eine neue politische Führung an der Macht ist, wachsen die Spekulationen, dass die beiden asiatischen Nachbarn, die beide wichtige Verbündete der USA sind, angesichts der Sicherheitsbedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm wieder aufeinander zugehen könnten.

Erste „zarte“ Versuche gab es bereits, auch wenn einige konservative Politiker in Japan einer Annäherung negativ gegenüberstehen.

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Unter der vorangegangenen südkoreanischen Regierung des liberalen Präsidenten Moon Jae In und dem japanischen Premierminister Shinzo Abe waren die Beziehungen auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten gesunken.

Japan und Südkorea streiten über verschiedene Themen

Die beiden Länder streiten unter anderem über die Entschädigung von Zwangsarbeitern und der sogenannten Trostfrauen sowie über Handels- und Verteidigungsfragen.

Kishida sagte jedoch, es seien noch keine Vorkehrungen für ein mögliches Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern getroffen worden.

Japans Premierminister besucht Singapur anlässlich des Sicherheitsforums, das bis Sonntag stattfindet.

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