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Zahlung wegen langsamer Bürokratie nicht erhalten

Japans Premierminister will Probleme von Alleinerziehenden bei der Auszahlung der 100.000 Yen angehen

Japans Premierminister Fumio Kishida versprach am Montag, dass seine Regierung prüfen werde, ob Alleinerziehende die 100.000 Yen (ca. 777 Euro) Auszahlung für Jugendliche erhalten haben. Zudem soll geprüft werden, wie die Auszahlung nachgeholt werden kann.

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Die Regierung hatte als Maßnahme gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie beschlossen, Familien mit Kindern unter 18 Jahren 100.000 Yen zu zahlen. Bei der Auszahlung gab es jedoch das Problem, dass Alleinerziehende, die seit September 2021 geschieden sind, keinen Anspruch auf die Zahlung haben, da die Auszahlung an das Konto ging, auf das auch das Kindergeld eingezahlt wurde.

Viele Alleinerziehende haben kein Geld erhalten

In Japan ist es üblich, dass der Mann als Hausvorstand das Kindergeld erhält und eine Änderung der Kontonummer benötigt Zeit. Daher haben viele alleinerziehende Mütter die 100.000 Yen nicht erhalten, sondern der Ex-Mann.

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Mittlerweile wurden einige Fälle bekannt, in dem der Ex-Mann das Geld nicht an die Mutter der gemeinsamen Kinder weitergeleitet hat.

„Die Regierung möchte das Programm überprüfen, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen und sicherzustellen, dass das Geld auch alleinerziehende Haushalte erreicht“, so der Premierminister in einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Repräsentantenhauses.

Auszahlung sorgte im Vorfeld bereits für Kritik

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Die Auszahlung sorgte bereits im Vorfeld für einige Probleme. Ursprünglich war geplant, 50.000 Yen als Gutscheine auszugeben, damit das Geld in die Wirtschaft fließt und nicht gespart wird, so wie es bei der ersten Auszahlung an die gesamte Bevölkerung der Fall war.

Mehrere Städte haben dies kritisiert und angemerkt, dass die Gutscheine für eine zusätzliche Arbeitsbelastung sorgen. Ein Problem stellte insbesondere die Organisation der Einrichtungen dar, in denen die Gutscheine dann eingelöst werden können.

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