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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapans Premierminister zufrieden mit dem Ablauf der Olympischen Spiele

Vorbereitungen auf die Paralympics werden fortgeführt

Japans Premierminister zufrieden mit dem Ablauf der Olympischen Spiele

Koyod: Japans Premierminister Yoshihide Suga und die Gouverneurin von Tokyo Yuriko Koike sind beide zufrieden mit dem Ablauf der Spiele.

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Die beiden trafen sich am Sonntag in der japanischen Hauptstadt, um die Corona-Maßnahmen zu besprechen, dabei sagte Koike, dass sie sich einig seien, dass die Spiele sehr reibungslos verlaufen würden.

Premierminister und Gouverneurin wollen Vorbereitungen auf die Paralympics fortsetzen

Während des einstündigen Treffens einigten sich der Premierminister und die Gouverneurin darauf, die Vorbereitungen für die Paralympics fortzusetzen, die im nächsten Monat beginnen sollen.

Die Olympischen Spiele begannen am Freitag mit einer Eröffnungsfeier im Nationalstadion, allerdings ohne Zuschauer.

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Koike rief die Bewohner Tokyos, das sich im vierten Ausnahmezustand befindet, dazu auf, die Sportler zu Hause mit der Familie anzufeuern.

Japans Hauptstadt meldete am Sonntag 1.763 neue Infektionen mit dem Coronavirus, wodurch der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt gegenüber der Vorwoche um 36,1 Prozent anstieg.

„Effektivere Schritte sind notwendig“, um die Situation zu verbessern, so Koike und fügte noch hinzu, dass sie sich mit Suga darüber austauschen würden, wie man die Ausbreitung des Coronavirus verhindern könne, während man die sozialen Aktivitäten wieder aufnähme.

Sugas Unterstützung sinkt weiter

In der Hoffnung, dass die Olympischen Spiele ihm den nötigen Popularitätsschub im Rennen um die Parteiführung und im Hinblick auf die Parlamentswahlen in diesem Jahr geben würden, hatte Japans Premierminister versprochen, eine sichere und geschützte Olympiade und auch eben solche Paralympics mit angemessenen Corona-Maßnahmen zu veranstalten.

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Eine Umfrage des Nikkei Business Daily zeigt allerdings, dass die Beliebtheit von Suga weiter gesunken ist und nun bei 34 Prozent liegt.

Fast zwei Drittel der Befragten äußerten Kritik an der Impfkampagne und an den Olympischen Spielen, da viele befürchteten, dass die Veranstaltung zu einem Anstieg der Infektionen führen würde.

Auch an „sichere Spiele“ glauben die wenigstens, was die Zahlen des Organisationskomitees bestätigen. Ihren Daten zufolge wurden in diesem Monat bereits 132 Menschen, die mit den Olympischen Spielen zu tun haben, positiv auf das Coronavirus getestet. Die erste Infektion nach einem Wettkampf wurde am Sonntag gemeldet.

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