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Opposition gewohnt schwach

Japans Regierungspartei hat erneut die größte Unterstützung vor den Wahlen

Japans Regierungspartei LDP hat laut einer aktuellen Umfrage die größte Unterstützung vor den Wahlen im nächsten Monat.

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In einer landesweiten Telefonumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News gaben 37,2 Prozent der Befragten an, dass sie bei den Wahlen für die LDP unter dem Vorsitz von Premierminister Fumio Kishida stimmen werden. Auf Platz 2., allerdings weit abgeschlagen, folgt die Japan Innovation Party mit 7,7 Prozent und die Constitutional Democratic Party of Japan mit 7,0 Prozent.

Regierung muss mehr gegen den Preisanstieg in Japan tun

Auf die Frage, worauf sich die Regierung am dringendsten konzentrieren sollte, gaben 42 Prozent der Befragten an, dass die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie am wichtigsten sei, gleich nach der Bekämpfung des Preisanstieges.

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76,9 Prozent gaben an, dass die japanische Regierung bisher keine angemessenen Maßnahmen zur Eindämmung der steigenden Lebenshaltungskosten ergriffen habe.

Die Unzufriedenheit der Bevölkerung über die Maßnahmen, die den Preisanstieg bremsen sollen, zeigte sich bereits in einer Umfrage in der vergangenen Woche, nach welcher die Zustimmungsrate für das Kabinett von Kishda deutlich gesunken ist.

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Für die LDP steht insbesondere der Ausbau der Landesverteidigung im Fokus, um angesichts der Bedrohung vonseiten Nordkoreas, aber auch Chinas, besser gerüstet zu sein. Der Kampf gegen die Inflation steht für die Regierungspartei an zweiter Stelle.

Regierungspartei will Mehrheit behalten

Insgesamt gaben 37,2 Prozent der Befragten an, dass sie die Erhöhung des Verteidigungshaushalts auf bis zu 2 Prozent des japanischen Bruttoinlandsprodukts befürworteten.

Für die Regierungspartei ist ein Sieg bei den Wahlen am 10. Juli wichtig, da sie eine Änderung der Verfassung durchsetzen will, nach der die Streitkräfte die Möglichkeit bekommen sollen, feindliche Basen, die das Land bedrohen, angreifen zu können.

Dafür benötigt die LDP allerdings weiterhin eine Mehrheit. Die Hälfte der 248 Sitze des Oberhauses könnten durch die Wahl neu besetzt werden.

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