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Einsatz nur noch verzeinzelnt erlaubt

Kein Fax mehr in japanischen Behörden ab Ende Juni

Die japanische Regierung will, dass alle Ministerien und Behörden im Verwaltungsbezirk Kasumigaseki in Tokyo, ab Ende Juni von Fax auf E-Mail umsteigen.

Tato Kono, der Minister für Verwaltungsreform, hatte im April angekündigt, dass Behörden Faxgeräte abschaffen werden, einen Zeitpunkt nannte er allerdings nicht.

Umstieg von Fax auf E-Mail soll die Effizienz steigern

Die Zentrale für Förderung der Verwaltungsreform im Kabinettssekretariat hat bereit alle Ministerien und Behörden der japanischen Regierung darüber informiert.

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Die Zentrale erklärte, dass die Verwendung die Mitarbeiter zwingt, ins Büro zu kommen, was die Förderung von Homeoffice und die Effizienz behindert.

Eine Aufforderung der Abschaffung der Faxgeräte und die Umstellung auf E-Mails wurde bereits am 7. Juni an die Behörden geschickt.

Kein kompletter Verzicht

Ganz auf Fax verzichten muss Japans Verwaltungsapparat allerdings nicht. Der Katastrophenschutz und alle Arbeitsbereiche, in denen Dokumente an Unternehmen und Privatpersonen verschickt werden, dürfen weiterhin auf das Kommunikationsmittel zurückgreifen.

Ministerien und Behörden, die ein Faxgerät auch weiterhin benutzen möchten, müssen bis zum 16. Juni auf die Aufforderung mit einer Begründung antworten.

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