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Koizumi fordert engere Zusammenarbeit zwischen Japan und den USA

Der japanische Politiker Shinjiro Koizumi hat dazu aufgerufen, die Beziehungen Japans zu den USA zu vertiefen. Zudem erklärte er, dass Reformen nötig seien, um Japans dringendstes Problem zu lösen.

Aufstrebender Politiker aus bekannter Familie

Shinjiro Koizumi ist einer der vielversprechendsten Politiker Japans. Er ist ein Sohn des ehemaligen Premierministers Junichiro Koizumi, der von 2001 bis 2006 regierte. Shinjiro Koizumi ist Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei, die zurzeit den Premierminister stellt. Dieser gehörte auch sein Vater an.

Am Freitag hielt er einen Vortrag in Washington im Center für Strategische und Internationale Studien, einer Denkbank. Durch sein Studium an der Columbia Universität hat Koizumi einen starken Bezug zu den USA. Daher ging es auch in einem Vortrag um die Beziehungen zwischen den USA und Japan, die er gerne verstärken würde.

Verstärkung der Beziehung zwischen Japan und den USA

„Ich bin mir absolut sicher, dass Japan ein vertrauenswürdiger Partner sowohl für die USA als auch für die gesamte Welt bleiben wird“, sagte er. Der Hintergrund dafür ist die Vorherrschaft Chinas. Sie führe zu einem Wandel in der regionalen Balance, die Japan nutzen solle, um intensivere Beziehungen zu demokratischen Parteien im Indo-Pazifischen Raum aufzubauen. Zu diesen zählt er neben den USA auch Indien und Indonesien.

Durch diese Verschiebung sieht er Japan und die USA in einer ähnlichen Lage, beide betrachten den Aufstieg Chinas skeptisch. Daher ist er der Meinung: „Japan sollte sich in der Welt mehr engagieren und international eine größere Rolle spielen.“ Eine Möglichkeit dafür sieht er im Export von Agrarprodukten aus Japan, denn die Nachfragen nach gesunden japanischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen steigen stetig.

Shinjiro Koizumi Vortrag 2

Alternde Bevölkerung als Problem

Eines der größten Probleme Japans ist die stark alternde und schrumpfende Gesellschaft. Doch davon unabhängig „hat sich der Markt in den letzten Jahren signifikant erweitert“. Damit nimmt Koizumi Bezug auf die Durchsetzung einer überarbeiteten Transpazifischen Partnerschaft, eines Freihandelsabkommens mit elf Mitgliedern und eines Freihandelsabkommens zwischen Japan und der Europäischen Union.

Bezüge zu John F. Kennedy

Auch auf den ehemaligen Präsidenten der USA, John F. Kennedy, nahm Koizumi Bezug, wenn er dessen Begriff einer „neuen Grenze“ benutzte. Für ihn ist Japan „am Rande einer neuen Grenze“ und er versprach, durch Reformen in der Sozialsicherung und auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Zukunft zu erreichen.  Dazu nahm er wiederum Bezug auf Kennedy: „Genau wie Präsident Kennedy bin ich bereit alles zu tun, was ich kann, um die japanische Bevölkerung zu motivieren, alle für das Überleben notwendigen Reformen zu unternehmen. Das Grundprinzip für Japans Zukunft sollte das Engagement in der Welt und seine Neuerfindung sein.“

Quelle: The Mainichi

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