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Home News Politik Mac Akasaka von der Smile-Partei zieht in Minatos Bezirksversammlung ein

Mac Akasaka von der Smile-Partei zieht in Minatos Bezirksversammlung ein

In Japan ist Wahlkampf manchmal eine ziemlich merkwürdige Sache. Schon Wochen vorher sind in allen Städten Transporter zu sehen, die lautstark über die Kandidaten informieren. Die versuchen entweder äußerst seriös zu sein oder mit ungewöhnlichen Dingen zu punkten. Mac Akasaka von der Smile-Partei gehört zur zweiten Gruppe und darf sich nun über einen Platz in der Bezirksversammlung von Tokyo freuen.

Am Sonntag gewann Akasaka, der mit richtigen Namen Makoto Tonami heißt, nach hartem Wahlkampf seinen Platz im Minato-Bezirk. Nicht nur der Name seiner Partei ist ziemlich ungewöhnlich, ebenfalls sorgt sein Auftreten für viel Aufsehen. Der 70-Jährige zeigt sich in seinen Kampagnenshows gerne in verrückten Kostümen. Egal ob als Engel, Superman oder sogar als Alien, Akasaka mag es ausgefallen.

In seinen Kostümen verspricht er dabei den Menschen, ihnen mit seiner Politik ein Lächeln zu bescheren. Menschen zum Lachen zu bringen ist dabei tatsächlich sein Hauptziel und das seiner Partei. Akasaka sagt dazu, dass die sogenannte Smile-Therapie sein Lebenswerk sei. Er kandidiert schon seit Jahren für die Partei.

Mehr Unterstützung für Senioren

Doch die Aufforderung zu lächeln macht allein natürlich nicht glücklich. Daher kann Akasaka auch ein richtiges Wahlprogramm aufweisen. Dieses Jahr machte er es sich vor allem zum Ziel, die Pflegeeinrichtungen für Senioren zu verdreifachen. Zusätzlich setzte er sich dafür ein, dass Menschen ab 65 und Jugendliche, die noch nicht mit der Highschool fertig sind, monatlich ca. 238 Euro erhalten. Online sorgte Akasakas Sieg für gespaltene Reaktionen. Neben vielen positiven Reaktionen waren viele von ihm schockiert.

Anders als sein Auftreten es vermuten lässt, ist Akasaka nicht einfach nur ein schräger Vogel. Er studierte an der renommierten Kyoto-Universität und arbeitete 20 Jahre bei dem Handelsunternehmen Itochu. Danach gründete er sein eigenes Unternehmen, das sich auf seltene Metalle spezialisierte. Allerdings besitzt er gleichermaßen eine dunkle Vergangenheit. 2010 sprach ihn das Gericht wegen Steuerhinterziehung schuldig. 2018 warf ihm zusätzlich eine Frau sexuellen Missbrauch vor.

Japan Times

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