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„Made by Kriegsverbrecher“-Sticker für einige in Japan produzierte Artikel in Korea vorgeschlagen

In Südkorea wurde der Vorschlag laut einige Artikel, die man in einigen Schulen in der koreanischen Provinz Gyeonggi findet, mit einem Sticker zu bekleben, auf dem es heißt: „Made by Kriegsverbrecher“.

Grund für den Vorschlag einer Gruppe Mitgliedern aus der Provinz ist der Hersteller, der für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht wird. Die Gruppe hat eine Liste von 284 Unternehmen zusammengestellt, darunter auch bekannte Namen wie Toshiba, Hitachi und Mitsubishi.

„Diese japanischen Unternehmen haben den Koreanern während der Kolonialherrschaft schweren Schaden zugefügt“, so ein Sprecher der Gruppe, „sie nahmen Leben und sind für Zwangsarbeit verantwortlich.“

Gyeonggi umgibt Seoul und ist mit 12 Millionen Einwohnern – fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung – einer der reichten Provinzen von Südkorea.

Außenminister Kang Kyung-wah sagte auf der Nationalversammlung, dass man den Vorschlag mit großer Vorsicht überprüfen sollte und man die diplomatischen Beziehungen in Betracht ziehen muss.

Die konservative südkoreanische Opposition kritisierte den Vorschlag. Eine Sprecherin sagte in einer Erklärung: „Wir fordern die Regierungspartei dringend auf, die Vergangenheit und die Gegenwart, sowie die Diplomatie und unsere Gefühle zu unterscheiden.“

Außerdem heißt es, dass die Regierungspartei versucht mit anti-japanischer Propaganda die eigene Unfähigkeit zu vertuschen.

Die Zeitung „Korea Herald“ verurteilte den Vorstoß dieser Gruppe. „Allgemein ist der aufkommende Nationalismus zu verurteilen, der Krieg ist bereits seit über 70 Jahren vorbei und einige der Unternehmen haben seitdem den Besitzer gewechselt.“

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in betonte vor Kurzem, dass der Unabhängigkeitskampf gegen Japan im Zentrum der nationalen Identität in beiden Teilen Koreas stünde. „Die Aufgabe die Geschichte richtig zu stellen, ist was notwendig ist, um unseren zukünftigen Generationen zu helfen, groß zu werden.“

Quelle: AFP

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