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Nach Stichwahl – Kandidaten für Stadtversammlung ziehen Stäbchen

Am achten April entschied Sagahimara in der Präfektur Kanagawa über die neue Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung. Zwei Kandidaten mit gleicher Stimmenzahl waren am Ende noch übrig. Zum Schluss setzte sich ein Kandidat mit wenigen Zentimetern Vorsprung durch.

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Denn letzten Endes entschied ein Strohhalm darüber, wer in die Versammlung einzieht. Die beiden Kandidaten Yuki Imamiya, 34 Jahre, von der Japanischen Kommunistischen Partei, und Chizuko Matsuura, 45 Jahre, nahmen gestern an einer Stichwahl teil, nachdem beide für ihre Bewerbung um einen Sitz in der Stadtversammlung von Sagahimara genau 3.158 Stimmen erhalten haben.

Der Wahlausschuss der Stadt beschloss, das Unentschieden durch das Ziehen von Stäbchen zu lösen. Dieses Vorgehen steht im Einklang mit dem Wahlgesetz für öffentliche Ämter in der Präfektur. Derjenige, der den längeren Stock mit der Nummer „eins“ zieht, setzt sich gegen seinen Mitbewerber durch.

Die Wahl, bei der es darum ging, die 46 Sitze für die Stadtversammlung von Sagahimara zu verteilen, fand am siebten April statt. Die Stimmen wurden am selben Tag noch ausgezählt. Kurz nach 16 Uhr brach Yuki Imamiya, der für den Bezirk Chuo antrat, in Tränen aus. Denn er zog schlussendlich den Stab mit der Nummer „eins“.

Imamiya erklärte nach der Wahl, er wusste bisher nicht, dass eine einzige Stimme so viel Gewicht haben könne. Seine Gegenkandidatin teilte mit, dass sie das Ergebnis der Wahl akzeptieren würde. Insgesamt bewarben sich 25 Kandidaten um die 17 Sitze des Bezirks Chuo in der Stadtversammlung.

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Quelle: AS

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