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Neuer südkoreanischer Botschafter möchte Beziehung zu Japan verbessern

Nam Gwan-pyo ist der neue Botschafter Südkoreas in Japan. In einer Ansprache drückte er seine Hoffnung aus, dass sich die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea weiter verbessern.

Angespanntes Verhältnis zwischen Japan und Südkorea

Das Verhältnis zwischen Japan und Südkorea ist nach wie vor angespannt. Grund dafür ist die Vergangenheit: Während der japanischen Kolonialherrschaft in Südkorea im Rahmen des Zweiten Weltkriegs mussten viele Südkoreaner als Zwangsarbeiter für japanische Firmen arbeiten. Im weiteren Verlauf hatte Südkoreas höchstes Gericht viele japanische Firmen angewiesen, die Zwangsarbeiter rückwirkend zu bezahlen. Dies hatte die japanische Regierung mit einem Verweis auf ein Abkommen aus dem Jahre 1965 abgelehnt. In diesem erklärten beide Seiten, dass der Konflikt „endgültig und vollständig“ gelöst wurde.

Doch komplett beruhigt hat sich die Stimmung noch immer nicht. Tokyo beschuldigt die südkoreanische Regierung, ein Kriegsschiff ausgesandt zu haben, das ein japanisches Patrouillenflugzeug per Radar anvisiert habe. Währenddessen erhebt die Regierung in Seoul Vorwürfe gegen Japan, dessen Flugzeuge sehr niedrig über südkoreanische Schiffe hinwegflögen.

Botschafter Nam Gwan-pyo
Der neue Botschafter Nam Gwan-pyo. Bild: Mainichi

Botschafter möchte Beziehung verbessern

Diese Beziehung möchte Nam nun ändern. Die Beziehung zwischen den beiden Ländern soll „zukunftsorientiert“ sein. Am Montag traf er sich mit Japans Außenminister Taro Kono, der ihn herzlich begrüßte und sagte, er würde sich sehr auf die Zusammenarbeit freuen. Nam Gwan-pyo erklärte: „Ich fühle eine große Verantwortung, wenn ich diese Position zu einem für die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern so entscheidenden Zeitpunkt einnehme. Während meiner Zeit als Botschafter hoffe ich, auf eine Verbesserung und zukunftsorientierte Entwicklung hinarbeiten zu können.“

Wichtiger Zeitpunkt für die Entwicklung von diplomatischen Beziehungen

Tatsächlich ist der Zeitpunkt ein sehr wichtiger für die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea. Momentan haben beide Länder Probleme, das jeweils andere Land als einen Partner auf Augenhöhe anzusehen. Nam, der zuvor schon von 1992–1995 in der Botschaft in Tokyo gearbeitet hatte und anschließend Botschafter in Ungarn und Schweden war, wird diese schwere Rolle zugetraut.

Taro Kono
Japans Außenminister Taro Kono. Bild: Japan Times

Der Außenminister Japans sagte an Nam gewandt: „Unsere Völker interagieren sehr aktiv, was die mehr als 10 Millionen Menschen belegen, die jährlich zwischen unseren Ländern verkehren. Ich hoffe, dass wir mit Ihrer Hilfe die schwierige Situation zwischen unseren Regierungen lösen können.“

Quelle: The Mainichi

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