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Viele Präfekturen sehen Vorteile

Neun der 47 Gouverneure in Japan wollen, dass die Olympischen Spiele verschoben werden

Laut einer Umfrage sind neun der 47 Gouverneure der japanischen Präfekturen dafür, dass die Olympischen Spiele in Tokyo abgesagt oder verschoben werden sollten.

Unter den neun Präfekturen sind auch Saitama, Shizuoka und Yamanashi, die als Austragungsorte für die Spiele vorgesehen sind.

Gouverneure sehen positive Auswirkungen der Spiele

Die Umfrage des Mainichi Shimbun wurde am vom 20. bis 28. April durchgeführt. Unter anderem wurde gefragt, was die Gouverneure von den Olympischen Spielen erwarten, da von ihnen erwartet wird, dass sie die Gesundheit ihrer Einwohner schützen.

Die Präfekturverwaltungen von Akita, Ibaraki, Saitama, Yamanashi, Nagano, Shizuoka, Tottori, Oita und Okinawa gaben an, dass die Spiele abgesagt werden sollten, je nachdem wie die Pandemie verläuft. Fünf Gouverneure haben keine Antwort dazu abgegeben.

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Zudem wurde gefragt, ob jede Präfektur davon profitieren würde, wenn die Spiele stattfinden würden, 41 Gouverneure antworteten mit „Ja“.

Motohiro Ono, Gouverneur von Saitama, das als Austragungsort für olympische Golf-, Basketball-, Fußball- und Schießwettbewerbe vorgesehen ist, fügte seiner Antwort hinzu: „Wir stellen nach Tokyo die meisten Austragungsorte zur Verfügung. Während wir unser Bestes tun, um eine sichere Veranstaltung vorzubereiten, müssen wir die Situation im Auge behalten und in Ruhe eine Entscheidung treffen.“

Aus der Präfektur Shizuoka, in der die Radsportwettbewerbe ausgerichtet werden, kam die Antwort: „Wenn sich die Infektionen weiter ausbreiten und es für alle klar wird, dass die Austragung der Spiele unmöglich ist, dann haben wir keine andere Wahl als abzusagen oder zu verschieben“. Aus Ibaraki kam eine ähnliche Antwort.

Die restlichen Präfekturen gaben keine Antwort auf die Frage ab.

Kaum öffentliche Unterstützung und wieder einmal Kritik

Die Olympischen Spiele sollen vom 23. Juli bis 5. September stattfinden. Es gibt allerdings nur wenig Unterstützung aus der Bevölkerung. Außerdem sind die Organisatoren mit ihrer Planung im Rückstand, insbesondere nachdem eine Anfrage nach 500 Krankenschwestern und Sportmedizinern zu viel Kritik geführt hatte.

Die Spiele werden wegen der Pandemie ohne Zuschauer aus dem Ausland stattfinden, die Frage, ob Zuschauer aus dem Inland dabei sein dürfen, soll im Juni abschließend geklärt werden.

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