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Probleme mit der Steuererklärung

Nicht gemeldete Einkünfte erreichen in Japan 20 Milliarden Yen

Laut Daten der japanischen Regierung wurden bis Juni dieses Jahres steuerpflichtige Einkünfte in Höhe von 20,1 Milliarden Yen (ca. 156 Millionen Euro) nicht von Privatpersonen gemeldet.

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Die Höhe der Strafsteuern pro Fall belaufen sich auf 4,94 Millionen Yen, das 1,8-fache des Durchschnitts.

Sharing Economy Einkünfte oft nicht gemeldet

Insbesondere Sharing Economy Einkünfte wurden nicht gemeldet. Sharing Economy Plattformen, bei den Waren, Orte und Fähigkeiten angeboten oder ausgeliehen werden, werden in Japan immer beliebter.

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Die japanische Steuerbehörde geht davon aus, dass viele Privatpersonen, die Sharing Economy als Nebenjob ausüben, ihr Einkommen aus Unwissenheit nicht angeben.

Insgesamt hat die Behörde 1.017 Fälle bearbeitet, in denen es um Einkommen aus sogenannten „neuen Wirtschaftstätigkeiten“ ging. Davon betrafen 432 Fälle den Devisenhandel oder Kryptowährung, 208 F#llte Online-Shopping oder Aktionen und 191 Fälle Minpaku.

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Die Gesamtzahl der Ermittlungen zur Einkommenssteuer von Privatpersonen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Prozent auf 502.000.

Sexindustrie in diesem Jahr nicht in der Liste vertreten

Aufgeschlüsselt nach Wirtschaftszweigen war der Betrag der nicht deklarierten Einkünfte pro Fall mit 49,27 Millionen Yen in der IT-Branche am höchsten.

Die Sexindustrie, die sich seit 1997 in den Top Fünf befand, wurde aus der Liste gestrichen, da die Zahl der in diesem Jahr durchgeführten Untersuchungen zu gering war. Nach Angaben der Behörde wurden Ermittlungen möglicherweise verschoben oder die Einkommensbeträge waren zu gering, um inmitten der Pandemie Ermittlungen durchzuführen.

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