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Okinawas Gouverneur besucht New York wegen US-Militärbasis

Viel Wirbel gibt es seit Monaten um die geplante Verlegung der US-Militärbasis Futenma innerhalb Okinawas. Lokalregierung und Bevölkerung der südlichsten Präfektur stemmen sich mit aller Kraft dagegen. Nun besuchte der amtierende Gouverneur Tamaki in dieser Angelegenheit New York

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Am Sonntag hielt Denny Tamaki eine Rede in New York. Dort warb er um Verständnis und Unterstützung in seinem Kampf gegen die Umsiedlung der US-Basis. Rund 140 Personen, darunter auch Menschen aus der Region Okinawa, nahmen an der Rede teil.

Tamaki kam in die USA, um dort mit Regierungsvertretern zusammenzutreffen. Ziel war es, die klare Ablehnung der Präfektur gegen den von der japanischen Zentralregierung verfolgten Plan zu zeigen. Die Militärbasis soll von Ginowan nach Nago City verlegt werden. Bereits 2016 fand man Stein-Artefakte an der Stelle, auf der die Militärbasis neu entstehen soll. Daraufhin wurde ein Teil des Geländes zur archäologischen Stätte erklärt.

Die Verlegung basiert auf einer Abmachung zwischen Japan und den USA aus dem Jahre 1996. Die Argumentation Tamakis beinhaltet, das Okinawa nur 0,6 Prozent des japanischen Territoriums ausmacht – dennoch sind dort 70 % der US-Truppen stationiert. Auch die Bevölkerung der Präfektur ist höchst unzufrieden mit der amerikanischen Militärpräsenz. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Unfällen, die vom US-Militär verursacht wurden.

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Okinawas Gouverneur wünscht sich einen Dialog in der Angelegenheit, in der sich auch die japanische Regierung unnachgiebig zeigt. Er hofft, das Publikum werde sich stark machen und die amerikanische Regierung zu Gesprächen mit der japanischen Präfektur animieren.

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Quelle: NHK

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