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Shinzo Abe möchte sich weiterhin mit Kim Jong-un treffen

Nachdem das Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea ein reiner Misserfolg war, will Japan es nun ein weiteres Mal versuchen. Japans Premierminister Shinzo Abe äußerte am Mittwoch erneut den Wunsch, sich mit dem Machthaber Kim Jong-un zu treffen. Hauptthema sollen dabei weiterhin die entführten Japaner und ihre Rückkehr sein.

Schon nach dem Gipfeltreffen im letzten Jahr zeigte Japan großes Interesse an eigene Treffen. Trotz Bemühungen der Regierung kam das jedoch nicht zustande und Nordkorea lehnte den Kontakt ab. Da Trump bei dem Gipfel vor einigen Tagen keine Erfolge verbuchen konnte, sieht sich Abe nun gezwungen, die Sache doch selbst zu klären. Bei einem Treffen mit Verwandten der Entführungsopfer erklärte er, dass er sich persönlich mit Kim treffen müsse, um das Problem zu lösen.

Weiter sagte Abe, dass er das Entführungsproblem in Übereinstimmung mit der Politik regle, sodass Japan keine Chance verpasst. Ursprünglich baute Japan darauf, dass Trump das Thema beim Treffen anspricht und als Vermittler zur Lösung des Problems agiert. Die Entführungen kamen tatsächlich kurz zur Sprache, wurden jedoch nicht weiter vertieft oder später bei der Pressekonferenz erwähnt. Das enttäuschte und verärgerte die japanische Regierung und die Hinterbliebenen. Sie wollen nicht länger warten und sich auf andere verlassen.

Voraussetzungen für ein Gespräch sind nicht gut

Allerdings ist das Verhältnis zwischen Japan und Nordkorea schon seit Jahren ziemlich schlecht. Der Norden zeigt deswegen kein großes Interesse an einem Treffen und will die Entführungen nicht behandeln. Für sie gäbe es kein Problem, da alle bis jetzt bestätigten Opfer angeblich tot sind oder, seit neusten Erkenntnissen, zufrieden in Pjöngjang leben.

Trotz der düsteren Aussichten zeigen sich die Hinterbliebenen zuversichtlich. Sie setzten große Hoffnungen in ein mögliches Treffen. Sakie Yokota, die Mutter der entführten Megumi Yokota, wünscht sich den Austausch zwischen den beiden Ländern sehr, obwohl sie nicht weiß, wie lange es bis zu einem Treffen dauert. Neben Megumi, die 1977 mit 13 Jahren verschwand, sollen sich aktuell noch mindestens 12 Japaner gegen ihren Willen im Norden befinden. Obwohl die meisten seit mehr als 40 Jahren verschwunden sind, glauben die Familien noch, dass sie leben und eines Tages nach Hause dürfen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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