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Home News Politik Steuerexperte der LDP will Erbschaftssteuer für Ausländer ändern

Um mehr Finanzexperten ins Land zu locken

Steuerexperte der LDP will Erbschaftssteuer für Ausländer ändern

Akira Amari, Steuerexperte der LDP, sieht Möglichkeiten, dass die Erbschaftssteuer angepasst werden könnte, da das derzeitige System Finanzfachleute und Firmen davon abhält nach Japan zu kommen.

„Ich bin sicher, dass es erschreckend ist“, so Akira Amari am Mittwoch in einem Interview und bezog sich dabei auf das gegenwärtige System der Besteuerung des Vermögens ausländischer Einwohner außerhalb Japans nach ihrem Ableben, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Jahren im Land gelebt haben.

Spielraum für die Annäherung der Erbschaftssteuer an internationale Standards

„Es gibt Spielraum, eine Annäherung der japanischen Erbschaftssteuer an internationale Standards in Erwägung zu ziehen“, fügte er hinzu.

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Amaris Bemerkungen dürften die Spekulationen weiter anheizen, dass die Regierung von Japans Premierminister Yoshihide Suga in den kommenden Monaten Maßnahmen ergreifen will, um zu versuchen, Japan zu einem attraktiveren Land für Fachleute des Finanzsektors zu machen.

Amari sagte, er wolle Suga in naher Zukunft direkt zu seinen Ansichten befragen.

In einem Bericht in lokalen Medien hieß es am Mittwoch, dass die japanische Regierung erwäge, die Erbschaftssteuer für einige ausländische Staatsangehörige ab April zu senken und nicht börsennotierten Firmen zu gestatten, die Vergütung ausländischer Direktoren als Ausgabe zu behandeln.

Steueränderung könnte auch zu Problemen führen

Das harte Vorgehen Chinas in Hongkong war ein Grund, den japanische Beamte als einen Grund dafür anführten, dass sich eine Gelegenheit bietet, mehr Finanzprofis ins Land zu holen und es zu einem internationalen Finanzzentrum zu machen.

Amari warnte jedoch davor, dass verschiedene Probleme auftreten werden, wenn Japan versucht, seine Körperschafts- oder Einkommenssteuer auf ein Niveau zu senken, das nahe an Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong liegt.

„Bei diesen Steuern wäre es schwierig, Änderungen einfach auf die Finanzindustrie anzuwenden“, so der Steuerexperte.

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