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HomeNachrichten aus JapanPolitikSuga und Trump versprechen Stärkung des japanisch-amerikanischen Sicherheitsbündnisses

Erstes Gespräch

Suga und Trump versprechen Stärkung des japanisch-amerikanischen Sicherheitsbündnisses

Japans Premierminister Yoshihide Suga und US-Präsident Donald Trump vereinbarten in ihrem ersten Telefongespräch, dass sie das japanisch-amerikanische Sicherheitsbündnis weiter stärken und bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zusammenarbeiten wollen.

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Japans Premierminister und der Präsident der USA führten ihr erstes Telefonat seit der Wahl von Suga am Sonntag.

Sicherheitsbündnis soll gestärkt werden

Suga, der am Mittwoch vom Parlament als erster neuer Premierminister Japans seit fast acht Jahren gewählt wurde, sagte gegenüber Reportern nach dem Gespräch, dass er zu Trump sagte, das Bündnis sei der Eckpfeiler des Friedens und der Stabilität in der Region.

Trump wurde von Suga mit den Worten zitiert, dass das Bündnis noch weiter gestärkt werden sollte und dass Suga ihn gerne 24 Stunden am Tag anrufen kann.

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Während des 25-minütigen Gesprächs erörterten die beiden Staatsmänner auch die Lage in Nordkorea und die Reaktion auf die COVID-19-Pandemie.

Suga bat Trump um Unterstützung der USA, um an der Rückkehr japanischer Staatsbürger zu arbeiten, die in den 1970er und 1980er-Jahren von nordkoreanischen Agenten entführt worden waren, so ein Sprecher der Regierung.

Beide vereinbarten, dass Japan und die USA bei der Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs und einer Behandlung gegen COVID-19 zusammenarbeiten werden, so der Sprecher.

Und sie erörterten, wie wichtig es sei, ihre gemeinsame Vision eines freien und offenen Indopazifik-Raums zu verfolgen und kamen überein, zusammenzuarbeiten, um die Weltwirtschaft zu stärken.

Telefonat zwischen Suga und Trump mit Spannung erwartet

Trump hatte zu Sugas Vorgänger Shinzo Abe ein besonderes Verhältnis. Beide spielten mehrmals gemeinsam Golf und der US-Präsident lud Abe, Japans dienstältester Premierminister, zweimal, 2017 und 2018, auf sein Anwesen in Mar-a-Lago in Florida ein.

Suga gilt als allgemein unerfahren in außenpolitischen Angelegenheiten, daher wurde das Telefonat mit Spannung erwartet.

Zu den diplomatischen Herausforderungen für Japan gehört die Aussage des US-Präsidenten, dass Japan nicht genug zum Bündnis beiträgt.

Experten rechnen damit, dass nach der Wahl des US-Präsidenten Japan zunehmendem Druck ausgesetzt sein wird, sich stärker an den Kosten für die Stationierung von US-Militär im Land zu beteiligen.

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