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HomeNachrichten aus JapanPolitikTaro Kono ist am beliebtesten bei der japanischen Bevölkerung

Wer soll neuer Premierminister werden?

Taro Kono ist am beliebtesten bei der japanischen Bevölkerung

Kyodo: Vier Kandidaten, darunter auch Taro Kono, haben bereits ihre Kandidatur für das Amt des Parteivorsitzenden der LDP angekündigt und damit auch für die Position des japanischen Premierministers, da der Amtsinhaber Yoshihide Suga sich nicht mehr aufstellen lassen will.

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Kono gilt als volksnah, ist in den sozialen Medien unterwegs und beantwortet dort auch Fragen und gilt als versierter Politiker.

Kono ist innerhalb der LDP nicht sonderlich beliebt

Innerhalb der LDP ist Kono zwar nicht sehr beliebt, aber laut einer aktuellen Umfrage punktet er mehr als die anderen Kandidaten bei der japanischen Bevölkerung.

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Insgesamt gaben 31,9 Prozent bei einer am Samstag durchgeführten landesweiten Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News an, dass er der Nachfolger von Suga werden sollte. 26,6 Prozent entscheiden sich für den ehemaligen Verteidigungsminister Shigeru Ishiba und 18,8 Prozent möchten den ehemaligen Außenminister Fumio Kishida als Premierminister. Keiner der Befragten entschied sich für Sanae Takaichi, die einzige Frau unter den Kandidaten.

Suga, dessen Zustimmungswerte in Medienumfragen auf ein Rekordtief gesunken sind, erklärte am Freitag, dass er bei der bevorstehenden Wahl des LDP-Vorsitzes nicht antreten werde.

Rücktritt von Suga wird als selbstverständlich angesehen

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Zu Sugas Entscheidung, als Premierminister zurückzutreten, sagten 56,7 Prozent, dass sein Rücktritt eine Selbstverständlichkeit sei. 56,3 Prozent missbilligten die Reaktion seiner Regierung auf die Pandemie seit seinem Amtsantritt im September letzten Jahres.

Was die Paralympics in Tokyo betrifft, die gestern zu Ende gegangen sind, so befürwortete eine überwältigende Mehrheit die Durchführung der Veranstaltung, obwohl Japans Hauptstadt weiterhin unter dem Ausnahmezustand steht. 69,8 Prozent waren froh, dass die Spiele wie geplant stattfanden, 26,3 Prozent waren anderer Meinung.

Ein ebenso großer Teil der Befragten ist der Meinung, dass die Veranstaltung für die Gesellschaft als Ganzes von Nutzen ist: 67,1 Prozent sind der Meinung, dass sie zur Förderung der Einheit beitragen wird.

Auf die Frage, welche Partei sie bei den bevorstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus nach dem Verhältniswahlrecht zu wählen gedenken, nannten 43,4 Prozent die LDP und 17,3 Prozent die oppositionelle Verfassungsdemokratische Partei Japans.

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Von den anderen Parteien nannten 5,7 Prozent die Kommunistische Partei Japans als ihre Wahl, gefolgt von 5,6 Prozent für die Japanische Innovationspartei und 5,2 Prozent für den Koalitionspartner der LDP, Komeito.

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