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Meinung der Menschen wird weiterhin ignoriert

Tokyo lehnt Petition zur Absage der Olympischen Spiele ab

Der Bildungsausschuss der Stadtversammlung von Tokyo hat eine Petition, in der die Absage der Olympischen Spiele gefordert wird, mehrheitlich abgelehnt.

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Die Fraktion Tomin First no Kai (Tokyoites First), die die meisten Sitze in der Stadtversammlung hält, die LDP und die Komeito stimmten dagegen. Die JPC und die CDP stimmten dafür.

Petition warnt vor eine explosionsartigen Ausbreitung des Coronavirus

Die Petition forderte die Absage der Olympischen Spiele wegen des durch die Pandemie überlasteten Gesundheitssystems und wegen der Befürchtung, dass die Spiele dazu führen könnten, dass die Infektionen explosionsartig ansteigen. Außerdem wurde gefordert, dass die noch freien finanziellen Mittel zur Entlastung der Einwohner verwendet werden.

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Die Fraktion Tomin First no Kai stimmte zwar gegen die Petition, schlug aber vor, dass die Spiele ohne Zuschauer stattfinden und zog eine erneute Verschiebung als Möglichkeiten in Betracht.

Corona-Maßnahmen sollen vor den Spielen weiter ausgebaut werden

Die JCP und die CDP sind beide der Meinung, dass die Veranstaltung unter den gegebenen Umständen unmöglich durchzuführen sei. Die Stadtverwaltung von Tokyo sagte nur, dass sie plant, die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus vor den Spielen weiter auszubauen.

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Die Petition wurde von einem Anwalt aus der benachbarten Präfektur Saitama eingereicht und fand eine breite Unterstützung. Mehr als 350.000 Menschen haben sie unterschrieben. Übergeben wurde die Unterschriftenliste am 15. Mai. Gleichzeitig wurde sie an das IOC geschickt.

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