Anzeige
HomeNachrichten aus JapanPolitikTokyos Gouverneurin kehrt nach Spekulationen über einen Rücktritt in ihr Amt zurück

Nach mehrere Wochen Pause

Tokyos Gouverneurin kehrt nach Spekulationen über einen Rücktritt in ihr Amt zurück

Yuriko Koike, die Gouverneurin von Tokyo, ist am Sonntag zum ersten Mal seit einem klinischen Aufenthalt wieder öffentlichen aufgetreten. Koike wurde im vergangenen Monat in ein Krankenhaus eingeliefert, was Spekulationen über ihren Gesundheitszustand und einen Rücktritt aufgelöst hat.

Anzeige

Die 69-Jährige besuchte das Gebäude der Stadtverwaltung der japanischen Hauptstadt, um an einem Online-Meeting der Nationen Gouverneursvereinigung teilzunehmen und nahm damit offiziell ihr Amt wieder auf.

Gouverneurin wieder fit

Gegenüber der Presse sagte die Gouverneurin: „Ich bin jetzt wieder vollständig fit und werde mein Amt heute wieder antreten.“

LESEN SIE AUCH:  Bezirke in Tokyo werden flexibel, um Obdachlose zu impfen

Ende Oktober wurde Koike wegen akuter Erschöpfung in ein Krankenhaus eingeliefert und nach einer Woche mit der Auflage, sich zu schonen, wieder entlassen worden. Seitdem arbeitete sie im Homeoffice.

Ihre Abwesenheit hatte in den japanischen Medien die Spekulationen über einen Rücktritt wegen eines sich verschlechternden Gesundheitszustands ausgelöst.

Anzeige

Es war nicht das erste Mal, dass über den Gesundheitszustand der Gouverneurin spekuliert wird. Bereits im Juni wurde sie stationär in einem Krankenhaus behandelt, weil sie nach offiziellen Angaben an Erschöpfung litt.

Impfung in Tokyo hat große Fortschritte gemacht

Auf der Gouverneurversammlung sagte Koike, dass die Hauptstadt bei der Impfung der Bevölkerung große Fortschritte gemacht habe. Am Donnerstag hatten bereits mehr als 80 Prozent der Einwohner ab 12 Jahren ihre zweite Impfung erhalten.

Dies habe dazu beigetragen, dass die Zahl der Infektionen in den letzten Wochen und Tagen deutlich zurückgegangen sei und in Tokyo täglich nur noch 10 bis 20 Corona-Infektionen gemeldet würden, so Koike. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen, einschließlich der schwer erkrankten Patienten, sei tendenziell rückläufig.

Allerdings warnte sie auch davor, dass man nicht zu selbstzufrieden sein sollte und die Auffrischungsimpfungen notwendig sind.

Anzeige

Die Gouverneurin fügte hinzu, dass sich das Virus im Winter aufgrund des kalten Wetters und der weiten Reisen über die Neujahrsfeiertage wieder ausbreiten könnte.

Anzeige
  • Weitere Artikel zum Thema:
  • Tokio
Anzeige