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HomeNachrichten aus JapanPolitikTomin First no Kai will bei den Unterhauswahlen antreten

Nächster großer Schritt für die junge Partei

Tomin First no Kai will bei den Unterhauswahlen antreten

Die Partei Tomin First no Kai (Tokyoker zuerst) hat erklärt, dass sie eine neue nationale Partei gründen will, um bei den Unterhauswahlen im Herbst anzutreten.

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Die Partei ist eng mit Tokyos Gouverneurin Yuriko Koike verknüpft, sie fungiert aktuell als Sonderberaterin.

Tomin First no Kai hofft auf Unterstützung von Yuriko Koike

Koike erklärte am Freitag, dass sie nicht an dem Vorhaben von Tomin First no Kai beteiligt ist. Die Gouverneurin dementierte auch, dass sie bei den Unterhauswahlen antreten will.

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Chiharu Araki, Vorsitzender der Partei, erklärte am Freitag, dass man den genauen Plan demnächst erörtern will und dass Koike die Kandidaten der neuen Partei bei der Wahl unterstützen könnte.

Tomin First no Kai wurde 2016 gegründet und gewann unter der Führung von Koike 2017 bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung in Tokyo mit großem Vorsprung zur LDP.

Nicht mehr führende Kraft in der Stadtverordnetenversammlung

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Bei der Wahl im Juli unterlag die Partei allerdings der LDP und wurde nur noch zweitstärkste Kraft in der Stadtverordnetenversammlung. Unter anderem auch, da Koike die Partei nicht mehr direkt unterstütze.

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