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Trump ignoriert Fakten, um mehr Geld von Japan für stationierte US-Streitkräfte zu bekommen

Zahlen von Deutschland und Japan vertauscht

Dass der US-Präsident Donald Trump gerne genaue Zahlen und Experten ignoriert, ist ja bekannt, auch dass er Beziehungen zwischen Ländern auf Spiel setzt.

Trump ist entschlossen, Japan dazu zu bewegen, dass das Land mehr für die in Japan stationierten US-Streitkräfte zahlt. Wie bei Trump üblich, ist ihm dabei jedes Mittel recht.

Trump will mehr Geld für das in Japan stationierte US-Militär

Trump hat bereits wiederholt beanstandet, dass die US-Verbündeten das US-Militär nicht ausreichend unterstützen. Auch die japanische Regierung darf sich diese Beschwerde sehr oft anhören.

Mehr zum Thema:  Golf, Sumo und Selfies – Trump genießt mit Abe den Staatsbesuch in Japan

Japanische Diplomaten waren jedoch überrascht von einem Bericht, dem zufolge John Bolton, Trumps nationaler Sicherheitsberater, die Möglichkeit ansprach, dass Washington eine Verfünffachung der japanischen Unterstützung anstreben würde.

Diese Aussage deutet auf den Auftakt für sehr schwierige Verhandlungen hin.

Dementi seitens Japan

In dem Bericht wurde unter Berufung auf mehrere Regierungsquellen darauf hingewiesen, dass Bolton diesen Vorschlag bei einem Treffen mit japanischen Diplomaten im Juli in Tokyo unterbreitet habe.

Der oberste Sprecher des japanischen Kabinetts Yushihide Suga bestreitet, dass bei dem Treffen so ein Vorschlag seitens Bolton gemacht wurde. Andere Politiker reagieren verblüfft angesichts der vorgeschlagenen Erhöhung.

„Die fünffache Summe ist nahezu unmöglich“, war aus dem japanischen Außenministerium zu hören.

Ein anderer Politiker sagte: „Eine fünffache Erhöhung würde die Gesamtkosten des US-Militärs in Japan übersteigen.“

Trump verdreht Fakten

Trump hatte immer wieder mit falschen Fakten argumentiert, um die Summe, die Japan für das US-Militär ausgibt, kleiner dazustellen.

Laut eines Regierungsmitarbeiters äußerte sich der US-Präsident unzufrieden darüber, dass Tokyo nur etwa 30 Prozent der Kosten für die Gründung des US-Militärs in Japan übernommen hatte, als sich Abe und Trump am 27. Mai in der japanischen Hauptstadt trafen.

Trump beklagte sich auch darüber, dass die Vereinigten Staaten zwar kein Erdöl über die Straße von Hormus in den Nahen Osten importieren, das US-Militär diese lebenswichtige Seestraße jedoch weiterhin schützt, während Japan Autos von Toyota auf der ganzen Welt verkauft.

Japans Premierminister Shinzo Abe versuchte dem US-Präsidenten zu erklären, dass Deutschland 30 Prozent zur Unterstützung des US-Militärs zahle, Japans Anteil liegt allerdings bei 74 Prozent

Deutschland als Gegenbeispiel

Trump argumentierte allerdings, dass sich Abe keine Sorgen machen müsse, weil die USA mehr aus Deutschland und Südkorea herausholen würde.

Ein Bericht des Pentagon aus dem Jahr 2004 stützt allerdings Abes Aussagen. Laut des Berichts übernimmt Japan 74,5 Prozent der Kosten des US-Militärs im Land, Deutschland zahlt nur 32,6 Prozent.

Die japanische Regierung forderte die US-Regierung auf, dieses Thema nicht auf dem G20-Gipfel in Osaka anzusprechen.

Als Reaktion fing Trump an, den Sicherheitsvertrag zwischen beiden Ländern zu kritisieren.

Einige Experten in den USA sehen diese Forderungen von Trump als Vorbereitung auf den Wahlkampf im nächsten Jahr an. Trump ziele auf reiche Nationen ab, von denen er glaubt, dass sie seine Forderungen nicht ablehnen würden. Japan passe zu dieser Beschreibung.

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1 Kommentar

  1. LIEBER Amerikaner, nimm Deine Armee und verlasse unser Land.Wir brauchen das dumme gesabbel des Idioten nicht mehr zu dulden.Wenn uns der Russe oder der Chinese überfallen möchten geht der Amy eh vorher weg.Ich lache mich tot,die und uns verteidigen.Eine Armee die alleine noch nie einen Krieg gewonnen hat.

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