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Kritik an den Maßnahmen gegen die Pandemie

Unterstützung für Japans Premierminister fällt drastisch

Japans Premierminister steht immer mehr in der Kritik. Viele Menschen, darunter auch medizinisches Personal, kritisieren den Umgang mit der Pandemie, insbesondere, dass Suga der Wirtschaft große Priorität schenkt.

Das spiegelt sich auch in der Unterstützung wider, die laut Kyodo News in diesem Monat von 63,0 Prozent auf 50,3 Prozent gesunken ist.

Premierminister bekommt Quittung für seine Corona-Politik

Die Ablehnung gegenüber Japans Premierminister steigt in diesem Monat von 19,2 Prozent auf 32,8 Prozent.

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Das Ergebnis verwundert angesichts der immer größer werdenden Kritik an der japanischen Regierung kaum. Die Corona-Infektionen in Japan erreichen immer neue Höchststände, die Zahl der Menschen, die an der Infektion gestorben sind, steigt und das Gesundheitssystem steht kurz vor dem Kollaps, da immer mehr Menschen stationär behandelt werden müssen.

Die Gegenreaktionen lassen auf sich warten, denn die Regierung versucht weiterhin die Wirtschaft anzukurbeln, insbesondere die Tourismusbranche und plant dafür auch die „Go To Travel“-Reisesubvention zu verlängern, was 48,1 Prozent der Befragten ablehnen.

Auch außerhalb der Umfrage gibt es viel Kritik an der Weiterführung der Reisesubvention.

Olympische Spiele sollten so nicht abgehalten werden

Der Plan, die Olympischen Spiele in Tokyo im nächsten Sommer weiter auszurichten, stößt ebenfalls auf wenig Gegenliebe. Mehr als 60 Prozent der Befragten sagten, dass der Plan, wie man die Spiele abhalten will, überarbeitet werden muss. 32,2 Prozent forderten eine erneute Verschiebung und 29,0 Prozent sagten, die Spiele sollten abgesagt werden.

Suga bekräftigte vergangene Woche noch einmal, dass die Spiele auf jeden Fall stattfinden werden.

In Bezug auf den Sakura-Skandal des ehemaligen Premierministers Shinzo Abe sagten 77,4 Prozent, dass sie mit bisherigen Ermittlungen zu den Vorwürfen unzufrieden sind und glauben, dass auch Suga in den Skandal involviert ist.

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