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Unterstützung für neues Kabinett von Japans Premierminister Shinzo Abe steigt

Auch die Zustimmung für eine Verfassungsänderung stieg an

Nachdem Japans Premierminister Shinzo Abe gestern sein neues Kabinett vorgestellt hatte, ergab eine Umfrage, dass die Unterstützung für die japanische Regierung in der Bevölkerung steigt.

Die Umfrage von Kyodo ergab, dass 50,9 Prozent der Befragten die Umbildung des Kabinetts als positiv bewerten, 31,4 Prozent gaben an, dass sie es nicht gut finden.

Zustimmung zur Änderung der Verfassung in der japanischen Bevölkerung steigt

47,1 Prozent der Befragten befürworten die Änderung der japanischen Verfassung, 40 Prozent unterstützen dabei Abes Vorhaben direkt. In einer Umfrage im Juli hatte die Verfassungsänderung eine Zustimmung von 32,3 Prozent.

Abe bekräftige auf einer Pressekonferenz noch einmal, dass die LDP hart daran arbeiten wird, mit dem neuen Kabinett, Japans Verfassung zu ändern.

„Unter der neuen Führung, die heute ins Leben gerufen wurde, wird die LDP die Debatten über die Verfassungsänderung mit Nachdruck vorantreiben“, so Abe.

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Japans Premierminister will Verfassungsänderung mit neuem Kabinett vorantreiben

Im japanischen Kabinett wurden 17 Posten neu besetzt, wichtige Verbündete und politische „Schwergewichte“ behielten allerdings ihre Position, darunter Finanzminister Taro Aso, Kabinettschef Yoshihide Suga und LDP-Generalsekretär Toshihiro Nikai.

Wichtige Rollen für Taro Kono und Toshimitsu Motegi im Kabinett

Japans Außenminister Taro Kono wurde zum neuen Verteidigungsminister ernannt. Ihm folgt Toshimitsu Motegi als neuer Außenminister. Motegi hatte vor Kurzem das Handelsabkommen zwischen Japan und den USA ausgehandelt.

Kono und Motegi werden in einer Zeit eine wichtige Rolle spielen, in der sich die Beziehungen zum Nachbarn Südkorea immer weiter verschlechtern.

Die Ernennung des 38-jährigen Sohnes des ehemaligen Premierministers Junichiro Koizumi wurde von Abe als Versuch gesehen, seine Popularität zu steigern.

In der Umfrage gaben 74,0 Prozent an, dass sie hohe Erwartungen an Koizumi haben.

Da Abe sich in seiner letzten Amtszeit als Premierminister befindet, erwarten Experten, dass er nun schneller an seinem lang gehegten Ziel arbeiten wird, die japanische Verfassung zu ändern.

Quelle: Kyodo

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