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HomeNachrichten aus JapanPolitikUnterstützung im Kampf für die Freilassung vom japanischen Reporter

Die Türkei half Japan auf Anfrage von Shinzo Abe, Jumpei Yasudas Freilassung zu erreichen

Unterstützung im Kampf für die Freilassung vom japanischen Reporter

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu erklärte am Dienstag, dass die Türkei an der Befreiung vom japanischen Reporter beteiligt sei. Premierminister Shinzo Abe aus Japan habe bei ihnen Unterstützung erbeten und diese auch erhalten.

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Der japanische Reporter Jumpei Yasuda ist freier Journalist. Er reiste 2015 nach Syrien, um dort Aufnahmen und Informationen über den Bürgerkrieg zu erhalten. Er wollte über die Situation und das Geschehen in diesem gefährlichen Gebiet berichten. Doch kurz nach seiner Ankunft wurde Yauda gefangen genommen. Seine  Geiselnehmer forderten von der japanischen Regierung Lösegeld, das diese jedoch nach eigenen Angaben nicht gezahlt hatte.

Drei Jahre später kamen erste Berichte über eine Freilassung Yasudas auf. Ein befreiter Mann, bei dem es sich um den japanischen Reporter handeln konnte, befand sich in der südtürkischen Stadt Antakya. Er stand dort unter türkischem Schutz. Seine Identität konnte am 24. Oktober von der japanischen Regierung bestätigt werden. Dadurch konnte Yasuda direkt zurück in sein Heimatland reisen.

Die Unterstützung der Türkei half, den Reporter zu befreien

Der türkische Ministerpräsident Mevlut Cavusoglu berichtete nun in einem Interview mit Kyodo News, wie die Anfrage von Japans Seite ablief. Er sagte, dass Abe während eines Treffens in New York auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zugekommen sei. Er habe zum wiederholten Mal um Hilfe bei der Befreiung von Reporter Yasuda gebeten. Bei diesem Treffen zeigte seine Nachfrage jedoch Wirkung. Der türkische Geheimdienst begann, an dem Fall zu arbeiten.

Bei dem von Cavusoglu erwähnten Treffen in New York handelt es sich um die Generalversammlung der UN, die unter anderem auch Erdogan und Abe besuchten. Eine solche Gelegenheit nutzte Abe, um mit Erdogan, aber auch mit seinen anderen ausländischen Kollegen über Japans Wunsch nach Unterstützung  zu sprechen. Um den Reporter aus der syrischen Gefangenschaft befreien zu können brauchte das Land dringend Unterstützung, die die Türkei ihnen schließlich bot.

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Cavusoglu reiste Anfang November nach Japan um dort die bilateralen Verbindungen der beiden Länder zu stärken. Dieser Besuch war schon eine ganze Weile geplant. Nun bot sich jedoch die perfekte Gelegenheit, der Türkei erneut für ihre Unterstützung zu danken. Sowohl Premierminister Shinzo Abe als auch Außenminister Taro Kono bedankten sich bei Cavusoglu.

Quelle: KyodoNews

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