Stats

Anzeige
Home News Politik US-Präsident Trump denkt über die Beendigung des US-Japan-Verteidigungspakts nach

US-Präsident Trump denkt über die Beendigung des US-Japan-Verteidigungspakts nach

Stimmung zwischen den USA und Japan angespannt

Der US-Präsident Donald Trump hat mit Vertrauten über die Beendigung des langjährigen Verteidigungspaktes mit Japan gesprochen. Der Pakt behandelt nach Ansicht von Trump die USA unfair.

Trump sieht das Abkommen als zu einseitig an, weil es US-Hilfe verspricht, falls Japan angegriffen werden sollte, aber das japanische Militär nicht zur Verteidigung der USA verpflichtet ist. Der vor mehr als 60 Jahren unterzeichnete Vertrag bildet die Grundlage für das Bündnis der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter den Bedingungen seiner Kapitulation im Zweiten Weltkrieg stimmte Japan einer pazifistischen Verfassung zu, in der es auf das Recht verzichtete, Krieg zu führen.

Ein Austritt aus dem Pakt könnte Sicherheitslage für Japan ändern

Bisher hat der US-Präsident keine Schritte unternommen, um aus diesem Vertrag aufzusteigen. Vertreter der US-Regierung glauben, dass so ein Schritt auch höchst unwahrscheinlich ist.

Ein Austritt aus dem Pakt würde die Zusammenarbeit zwischen Japan und den USA gefährden, die dazu beigetragen hat, dass die Sicherheit im asiatisch-pazifischen Raum gewährleistet wird und ist einer der Grundsteine für den wirtschaftlichen Aufstieg der Region.

Japan müsste einen anderen Weg finden, mit möglichen Bedrohungen aus China und Nordkorea umzugehen.

Verhältnis zwischen Japan und den USA angespannt

Trump wird heute zum zweiten Mal nach Japan reisen, um am G20-Gipfel teilzunehmen, der in Osaka stattfindet. Dort wird er auch mit Japans Premierminister Shinzo Abe sprechen, der mittlerweile mit dem unberechenbaren amerikanischen Präsidenten ein ebenso gutes Verhältnis wie jeder andere Staatschef unterhält.

Das Verhältnis zwischen Japan und den USA war bisher immer recht gut, allerdings ändert sich die Stimmung allmählich, da Japans Wirtschaft unter dem Handelskrieg, den Trump mit China führt, leidet. Außerdem hat der US-Präsident angekündigt, dass er Einfuhrzölle für ausländische Autos verhängen könnte, was die japanische Wirtschaft zusätzlich treffen dürfte.

Nach amerikanischem Recht ist es unklar, ob der Präsident einen ratifizierten Vertrag ohne Zustimmung des Kongresses beenden kann.

Landraub und Absage an Forderungen von Trump

Trump kritisierte Japan wegen den Bemühungen, einen großen US-Militärstützpunkt in Okinawa zu verlegen und bezeichnete dies als eine Art Landraub. Zusätzlich fordert der US-Präsident Sonderrechte für die USA auf den japanischen Agrarmarkt, was von Japan aber deutlich abgelehnt wurde.

Auch der Angriff auf zwei Öltanker in der Nähe der Straße von Hormus belastet das Verhältnis zwischen beiden Ländern, da die vermeintlichen Beweise für eine Beteiligung des Iran, die von der USA vorgelegt wurden, Japan nicht schlüssig erscheinen.

Quelle: JT

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück