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Mehr Geld oder Truppenabzug

USA fordern von Japan jährlich 8 Milliarden Dollar für das US-Militär

Laut des Buches des ehemaligen nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat das Land von Japan 8 Milliarden Dollar jährlich für das US-Militär gefordert.

Bolton übermittelte die Forderung auf seiner Reise nach Japan im Juli 2019.

Fünfmal mehr für das US-Militär in Japan

Die Summe ist fast fünfmal so hoch wie der aktuelle Beitrag, den Japan für die in dem Land stationierten US-Truppen zahlt.

Bolton schreibt in seinem Buch, dass US-Präsident Donald Trump sagte, dass Bolton mit einem Truppenabzug drohen soll, wenn Japan nicht auf die Forderung eingeht.

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Bolton traf sich mit Shotaro Yachi, Japans nationalem Sicherheitsberater und erklärte, warum Trump laut dem Buch die 8 Milliarden Dollar wollte.

Weiter heißt es im Buch, als Bolton nach Washington zurückkehrte und Trump unterrichtete, sagte der US-Präsident, dass der Weg, die jährlichen Zahlungen von 8 Milliarden US-Dollar zu erhalten, der Weg sei zu drohen, alle US-Streitkräfte abzuziehen.

„Das bringt uns in eine sehr starke Verhandlungsposition“, wurde Trump zitiert. Bei dem Gespräch ignorierte Trump allerdings Fakten.

In Japan sind derzeit etwa 50.000 US-Soldaten stationiert, für die das Land im Geschäftsjahr 2019 197,4 Milliarden Yen (etwa 1,8 Milliarden US-Dollar) bereitgestellt hat. In der südjapanischen Präfektur Okinawa befindet sich der Großteil der US-Militäranlagen in Japan.

Das aktuelle Abkommen wird im kommenden März ablaufen und beide Länder müssen neue Bedingungen aushandeln. Trump hatte im vergangenen Jahr mehrfach den Sicherheitsvertrag mit Japan als einseitig und unfair für die USA bezeichnet.

Trump wollte Boltons Buch verbieten

Japan und Südkorea sind beide langjährige und wichtige US-Verbündete in Asien, wo Chinas militärische Aufrüstung und Nordkoreas Nuklear- und Raketenentwicklung die Notwendigkeit einer trilateralen Zusammenarbeit erhöht haben.

Die Trump-Regierung hat versucht, die Veröffentlichung des Buches „The Room Where It Happened: A White House Memoir“ von Bolton zu blockieren, der im vergangenen September vom Präsidenten aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über afghanische Friedensgespräche verdrängt wurde. Trump bezeichnete das Buch als Lüge, während seine Sicherheitsberater argumentierten, dass das Buch Geheimnisse preisgibt.

Ein US-Gericht hat die Veröffentlichung mittlerweile erlaubt.

Kyodo

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