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HomeNachrichten aus JapanPolitikUSA wollen Japan dazu bewegen das Raketenabwehrsystem Aegis Ashore doch einzuführen

USA sucht nach Lösung

USA wollen Japan dazu bewegen das Raketenabwehrsystem Aegis Ashore doch einzuführen

Erst vor wenigen Tagen hatte Japan die Pläne für das Raketenabwehrsystem Aegis Ashore verworfen, was die USA nicht auf sich sitzen lassen möchte.

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Laut des stellvertretenden Direktors der Missile Defense Agency, Jon Hill, befinde sich die USA bereits in Gesprächen mit der japanischen Regierung, um die Bedenken gegen das System auszuräumen.

Bedenken gegen das Ageis Ashore Raketenabwehrsystem ausräumen

Während einer Videokonferenz sagte Hill: „Die Vereinigten Staaten arbeiten sehr eng mit Japan zusammen, um Bedenken und Probleme zu lösen.“

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David Halvey, stellvertretender Verteidigungsminister für indopazifische Sicherheitsfragen, sagte in einer Telefonkonferenz: „Wir verstehen, dass die japanische Regierung einige technische Aspekte des Programms überprüft, um eine kostengünstigere Alternative zu ermitteln. Wir wollen die Kommunikation mit der japanischen Regierung aufrechterhalten und mit ihnen zusammenarbeiten, um den richtigen Weg zu finden und sicherzustellen, dass wir weiterhin eng mit ihnen bei der Raketenabwehr zusammenarbeiten.“

Die japanische Regierung hat 2017 beschlossen, zwei landgestützte Aegis Ashore-Batterien einzusetzen, um die Verteidigung des Landes gegen das rasch voranschreitende nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm zu stärken.

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Die Batterien sollten die Aegis-Zerstörer der Maritime Self-Defense-Force ergänzen. Am Montag wurde der Plan gestoppt, da es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Kosten gibt.

System kam bei der Bevölkerung nicht sehr gut an

Auch in der Bevölkerung kam der Plan, ein Raketenabwehrsystem zu bauen, nicht sehr gut an. Viele machten sich Sorgen wegen der gesundheitlichen Auswirkung der elektromagnetischen Wellen, die das Radar ausstößt. Ebenfalls ging die Angst um, dass die Gemeinden im Fall eines bewaffnen Konflikts zu Zielscheiben werden.

Die Unzufriedenheit stieg, als bekannt wurden, dass das Verteidigungsministerium falsche geografische Untersuchungen durchgeführt hatte. Aus diesem Grund musste der Standort im Araya-Distrikt in Akita neu ausgesucht werden.

Laut Kono haben Japan und die Vereinigten Staaten einen Vertrag über das Raketenabwehrsystem im Wert von rund 180 Milliarden Yen unterzeichnet, von denen Japan bereits 12 Milliarden Yen bezahlt hat. Zukünftige Zahlungen und Strafgebühren werden wahrscheinlich später zu einem Problem.

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Aegis Ashore, eine landgestützte Version des für Kriegsschiffe entwickelten Aegis-Kampfsystems, ist eine Sammlung von Radargeräten, Computern und Raketen. Japan sollte nach Rumänien und Polen das Drittland sein, das das System einführte.

TJT

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