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Video aus Tochigi wirbt für mehr Beachtung von Zebrastreifen

Ein Video in Utsunomiya (Präfektur Tochigi) zeigt eine vertraute Szene. Ein junges Paar aus der Gegend läuft freudig aufeinander zu, wird allerdings durch einen Fußgängerüberweg voneinander getrennt.

Der gutaussehende Mann und seine nicht minder hübsche Liebste stehen mit qualvoll verzerrten Gesichtern am Zebrastreifen, aber keines der vorbeifahrenden Autos hält an, um sie die Straße überqueren zu lassen. Anschließend ist über der Szene der Hinweis an Zebrastreifen Fußgängern den Vortritt zu gewähren zu sehen.

Dieser TV-Spot soll bald in der Präfektur Tochigi im Fernsehen laufen und auf die Bedeutung der Fußgängerüberwege aufmerksam machen. Tochigi steht an der Spitze aller japanischen Präfekturen, wenn es darum geht, einen Zebrastreifen zu überfahren, selbst wenn dort Fußgänger warten. Nur 0,9 Prozent der Autofahrer wurden auch wirklich anhalten.

Erschreckende Negativ-Quote für Tochigi

Den Fernseh-Spot gab die Tochigi Traffic Safety Association in Auftrag. Er soll im April auf allen Fernsehsendern der Region laufen. Auch auf der offiziellen Webseite der Präfektur-Polizei ist das Video online gestellt.

Den Anstoß für diese Kampagne gab eine Umfrage des japanischen Automobilverbandes (JAF) im vergangenem Sommer. Dabei wurden 94 Zebrastreifen ohne Signalanlagen in 47 Präfekturen untersucht. Das Ergebnis zeigte, dass die Quote der Fahrzeuge in Tochigi, die an einem Zebrastreifen wirklich anhalten, bei 0,9 Prozent lag. Der landesweite Durchschnitt lag bei 8,6 Prozent der Autos.

Das Straßenverkehrsgesetz in Japan schreibt vor, dass Fahrer an Zebrastreifen ohne Ampeln anhalten müssen, wenn Fußgänger die Straße überqueren wollen.

Die Präfektur-Polizei und die Verkehrssicherheitsorganisation Tochigi starteten gemeinsam bereits im letzten Herbst eine PR-Kampagne, in deren Zuge das Video entstand. Obwohl die Geschichte reichlich überzogen dargestellt wird, kommt das Video bei den Zuschauern gut an. Die Verantwortlichen der Verkehrsplanungsabteilung Tochigi hoffen mit einer visuellen Botschaft eine größere Wirkung zu erzielen. Sollte es nötig werden, denke man auch über eine zweite Folge nach.

Hinweis-Schild zur Video-Kampagne
Bild: Takumi Wakai

Quelle: Asahi

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