Stats

Anzeige
Home News Politiker aus Tokyo wegen öffentlicher Entblößung festgenommen

Politiker zeigte vor Menschengruppe seine Genitalien

Politiker aus Tokyo wegen öffentlicher Entblößung festgenommen

Politiker verhalten sich manchmal nicht unbedingt angemessen und geraten mit dem Gesetz aneinander. Ein Fall in Tokyo ist nun jedoch besonders skurril. Ein Mitglied der Bezirksversammlung von Tokyo wurde von der Polizei wegen unanständiger Entblößung in der Öffentlichkeit verhaftet.

Die Präfekturpolizei von Kanagawa nahm am Donnerstag den 48 Jahre alten Mann fest, der im Minato Bezirk von Tokyo in der Bezirksversammlung sitzt. Er soll am selben Tag seine Genitalien auf einem Parkplatz in Kawasaki entblößt haben. Laut der Miyamae Police Station kam es zu dem Vorfall um etwa 13:30 Uhr in Anwesenheit einer Gruppe.

Entblößung vor einer Menschengruppe

Das Versammlungsmitglied soll sich an eine Gruppe von vier Personen gewandt haben, die gerade am Parkplatz vorbeilief. Eine weibliche Person war dabei unter 20 Jahre alt und damit minderjährig. Der Mann fragte sie, ob sie einen guten Teilzeitjob haben wollen. Anschließend ließ er seine Hosen fallen und zeigte seine Blöße.

Lesen sie auch:
Beamter der Wiederaufbaubehörde wird wegen sexuellen Missbrauchs festgenommen

Eine Person empfand den Mann vorab verdächtig und suchte aus diesem Grund eine Police Box auf. Sie bekam deswegen den Vorfall selbst nicht mit. Bei der Festnahme stritt der Mann ab, dass er der Menschengruppe seine Genitalien gezeigt hatte.

Politiker wollte ins Parlament

Allerdings bestätigte er, dass er seine Hosen heruntergezogen habe. Nach seinen eigenen Angaben bedeckte er sich mit der rechten Hand, während er mit der Linken die Hose herunterzog. Warum er das überhaupt tat, gab er nicht an.

Das Versammlungsmitglied selbst gilt als durchaus beliebt. Er wurde bereits vier Mal gewählt und gehört der Fraktion Tomin First no Kai and Japan Innovation Party an. Laut der Partei ist er der Leiter des ersten Wahlbezirks von Tokyo. Das bedeutet, dass er bei der nächsten Unterhauswahl im Parlament als offizieller Kandidat antritt. Die Partei hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert und ob es Konsequenzen für den Mann gibt.

MS

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige