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Polizei befragt erstmals Brandstifter hinter dem Anschlag auf Kyoto Animation

Polizei kann den Mann weiterhin nicht verhaften

Noch immer trauern die Menschen um die 36 Opfer, die bei dem Brandanschlag auf das Kyoto Animation Studio 1 im Juli ihr Leben lassen mussten. Ebenfalls sind weiterhin viele Fragen zu den Hintergründen offen. Die könnten jedoch bald beantwortet sein, denn die Polizei befragte nun zum ersten Mal den Brandstifter hinter dem Anschlag.

Wie Ermittlungsquellen am Samstag mitteilten, durfte die Polizei erstmals am Freitag den Brandstifter Shinji Aoba befragen. Bisher konnte er nicht mit dem Beamten sprechen, da er seit dem Anschlag mit starken Verbrennungen in einem Krankenhaus in Osaka liegt. Bei dem ersten Gespräch gestand Aoba nach aktuellen Angaben wohl seine Tat, sein Motiv nannte er jedoch nicht. Weiter soll er gesagt haben, dass er mit der Todesstrafe rechnet.

Festnahme muss noch warten

Die Befragung selbst verlief auf freiwilliger Basis, da die Polizei ihn aufgrund seines gesundheitlichen Zustands immer noch nicht festnehmen kann. Einen Haftbefehl wegen Mord und Brandstiftung sowie weiteren Punkten gibt es bereits. Die Beamten wollen ihn offiziell festnehmen, wenn die Ärzte sicher sind, dass er gesund genug für die Haft ist.

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Wann es zu dem Punkt kommt, kann noch keiner sagen, Aoba geht es jedoch von Tag zu Tag besser. Schon kurz nach dem Anschlag erhielt er zahlreiche Hauttransplantationen und galt seit Anfang August außer Lebensgefahr. Mittlerweile kann er wohl schon wieder sitzen und halbwegs sprechen. Aoba zog sich die Verletzungen selbst zu, als er am 18. Juli mithilfe von mehreren Litern Benzin das Feuer in dem Studio legte.

34 Personen starben noch am selben Tag, zwei weitere in den folgenden Wochen im Krankenhaus. 33 Personen wurden teilweise schwer verletzt. Die meisten von ihnen konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen und nur noch wenige liegen auf der Intensivstation. Sie sollen dabei jedoch alle auf dem Weg der Besserung und außer Lebensgefahr sein.

MS

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