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Polizei ermittelt wegen Drohnenflügen am Kaiserpalast in Tokyo

Japan geht aktuell verstärkt gegen Drohnen und die illegale Nutzung vor. Grund dafür sind unter anderem die kommenden Olympischen Spiele und die Angst vor möglichen Anschlägen. Aus dem Grund ermittelt jetzt die Polizei von Tokyo. Mehre Drohnen flogen wohl in der Nähe des Kaiserpalastes und anderen Orten in Verbindung mit der Familie.

Am Donnerstag erhielt das Metropolitan Police Department um 20 Uhr die Meldungen von der Bereitschaftspolizei. Zeugen gaben an, Drohnen in der Nähe des Palastes und dem Akasaka-Anwesen gesehen zu haben. In dem Anwesen lebt der aktuelle Kaiser Naruhito – der am Mittwoch seine Krönung feierte – und andere Mitglieder der kaiserlichen Familie.

Die Beamten zeigten sich aufgrund der Meldungen äußerst besorgt. Die Zeugen gaben weiter an, dass sie die Drohnen bis in den späten Donnerstag über der kaiserlichen Residenz sahen. Immer wieder blitzten dabei weiße und rote Lichter auf. Drohnenflüge sind in der Innenstadt von Tokyo ohne jegliche Genehmigung streng untersagt. Demnach sind Flüge über das Anwesen ebenfalls illegal.

Zeugen entdeckten am selben Tag eine weitere Drohne in Hachioji in der Nähe des kaiserlichen Musashino-Friedhofs. Wer hinter den Flügen steckt, lässt sich aktuell nicht sagen. Die Polizei will allerdings in dem Fall gründlich ermitteln. Auffällig ist dabei, dass so viele Drohnen am gleichen Tag an Orten waren, die mit der kaiserlichen Familie in Verbindung stehen. Ob die Sicherheitsmaßnahmen für den Kaiser und die Verwandten erhöht werden, ist bis jetzt nicht bekannt. Auch, ob es mögliche Verbindungen zu der Bedrohung von Prinz Hisahito und dem Selbstmord am Musashino-Friedhof gibt, ist nicht bekannt.

Quelle: Mainichi Shimbun

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