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Auch die Polizei soll Abstand halten

Polizei in Tokyo übt soziale Distanzierung bei Ermittlungen

Die Coronavirus-Pandemie hat dazu geführt, dass wir uns alle in sozialer Distanzierung üben müssen, was viele Unternehmen in Schwierigkeiten bringt, da sie auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind.

Die Polizei in Tokyo hat nun Richtlinien für ihre 102 Dienststellen herausgegeben, die die soziale Distanzierung bei Ermittlungen vorschreibt.

Soziale Distanzierung bei Befragungen

Die Richtlinien wurden aufgrund der Befürchtung erstellt, dass Infektionen bei der Polizei, die auch eine Selbstisolierung der Kollegen erfordern würden, den laufenden Betrieb behindern könnten. Nach Angaben der MPD sind die Richtlinien die Ersten ihrer Art im Land.

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Die Regeln schreiben zum Beispiel vor, dass Befragungen entweder über eine Gegensprechanlage zu Hause oder per Telefon durchgeführt werden sollen. Außerdem sollen Polizisten darauf achten, dass sie genügend Abstand wahren, wenn sie auf Streife gehen.

53 Polizisten in Tokyo infiziert

Die Richtlinien fordern die Polizisten auch auf, Blutalkoholdetektoren zu benutzen, anstatt bei Verdacht von Alkohl am Steuer sich Anhauchen zu lassen. Außerdem sollen sie messen, dass die Personen bei einer Festnahme oder Durchsuchung kein Fieber oder andere COVID-19-Symptome haben.

Das MPD hatte bis zum 20. August 53 Infektionen unter seinen Beamten und anderem Personal bestätigt. Masaki Shigehisa, Leiter der ersten Sicherheitsdivision der Truppe, sagte dazu: „Wir würden diese Maßnahmen gerne verstärken“.

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