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Polizei nimmt nach monatelanger Suche Täter der Karaokebar-Schießerei fest

Polizei schnappte den Täter durch Zufall

Im Januar diesen Jahres kam es in dem Unterhaltungsviertel Kabukicho in Tokyo zu einer Schießerei. Ein ehemaliges Yakuza-Mitglied erschoss einen Mann in einer Karaokbar und war seitdem auf der Flucht. Nun gelang es der Polizei, den Täter endlich festzunehmen.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um den 56-jährigen Masaru Abe. Die Polizei fand ihn am Donnerstag um 18:30 Uhr auf einen Parkplatz im Edogawa Bezirk in Tokyo. Kurz vorher fanden sie ein Fahrzeug, das er wohl zur Flucht nutzte. Zehn Polizisten warteten anschließend am Wagen auf ihn, wo er tatsächlich auftauchte. Nach Angaben der Polizei trug er eine Waffe bei sich, als sie ihn festnahmen und leistete Widerstand.

Mehr zum Thema:  Polizei von Tokyo durchsucht nach Schießerei Yakuza-Hauptquartier

Abe ist ein ehemaliges Mitglied der Yakuza Gruppe Sumiyoshikai. Das Verbrechersyndikat gab schon vorab an, dass sie mit der Tat und Abe nichts mehr zu tun haben. Nach der Polizei soll Abe den 65-jährigen Lee Hung Jong erschossen haben und floh anschließend mit einem Motorrad, dass Polizisten später an einem Apartment im Okubo Stadtviertel fanden.

Motiv ist weiter unklar

Sie nahmen ihn deswegen wegen mutmaßlichen Mords und Verstoßes des Waffengesetzes fest. Abe gestand bereits den Anschlag am 21. Januar in einer Karaokebar in dem Distrikt. Er gibt dabei gegenüber der Polizei an, dass er direkt auf sein Herz zielte und mehrmals abdrückte. Abe und Lee besaßen beide Verbindungen zur Sumiyoshikai. Allerdings war das Opfer in einer separaten Gruppe und trat schon vor 20 Jahren aus.

Wieso er jedoch genau den Mann ermordete, ist noch nicht klar. Die Polizei vermutet jedoch, dass sich Abe und Lee irgendwie kannten. Das könnte ebenfalls erklären, wie die Schüsse aus nächster Nähe fielen. Eine ausführliche Hausdurchsuchung des Hauptquartiers der Sumiyoshikai ergab keine neuen Informationen zu dem Fall. Kabukicho ist selbst ein Ort mit einigen Geschäften, die der Yakuza gehören, obwohl der Bezirk sehr beliebt bei Touristen ist.

Quelle: MS

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