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Polizei von Tokyo probiert Flammenwerfer von Shibyua-Attentäter aus

Am 1. Januar kam es kurz nach Mitternacht in Shibuya (Tokyo) zu einem Anschlag. Der 21-jährigen Kazuhiro Kusakabe raste mit seinem Leihwagen in die Takeshita Street und verletzte mehrere Menschen. Dass ursprünglich ein anderer Ort sein Ziel war, stellte sich nach der Festnahme heraus. Mit einem selbstgebauten Flammenwerfer aus einem Hochdruckreiniger wollte er den Meiji-Jingu-Schrein anzünden und möglichst viele Leute töten. Wie gefährlich die Apparatur ist, testete nun am Samstag die Polizei von Tokyo.

Tatsächlich lässt sich das Gerät als Flammenwerfer verwenden. Kusakabe baute ihn so um, dass sich an der Düsenspitze eine Art Feuerzeug befand. Polizisten fanden dazu einen tragbaren Stromgenerator und 20 Liter Kerosin in seinem Auto. Insgesamt kaufte er 100 Liter Kerosin in Osaka, wo er weitere Anschläge durchführen wollte. Beamte bestätigten, dass er mit dem Gerät den Brennstoff zehn Meter oder weiter sprühen wollte.

Flammenwerfer hätte viele Menschen verletzt

Das ist zwar nicht möglich, trotz alledem hätte er mit dem selbstgebauten Flammenwerfer schweren Schaden anrichten und zahlreiche Menschen verletzen können. Nur die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei verhinderten, dass Kusakabe seinen eigentlichen Plan ausführen konnte.

Das ergab sich zumindest aus dem Testlauf auf einem Testgelände in Tokyo. Ein Kamerateam von NHK verfolgt die Tests und zeichnete auf, wie Flammen mehrere Meter weit vom Gerät ausgingen. Laut der Polizei sind die Ermittlungen zu dem Fall noch lange nicht abgeschlossen. Es gibt immer noch ungeklärte Fragen. So gibt es weiterhin keine neuen Details zum Motiv, das vielen unlogisch erscheint. Kusakabe wollte laut eigenen Angaben mit dem Anschlag gegen die Todesstrafe protestieren. Sollte der schwerverletzte Student, zu dem es bis jetzt keine Neuigkeiten gibt, versterben, droht ihm selbst der Tod durch das japanische Rechtssystem.

Quelle: NHK

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