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Polizei nahm mehrere Personen fest und durchsuchte Räumlichkeiten

Polizei von Tokyo schließt mehrere illegale Internet-Casinos

In Japan ist Glücksspiel nach wie vor eine ernste Angelegenheit. Nach dem neuen Gesetz sind Casinos zwar erlaubt, allerdings nur staatliche genehmigt. Am Freitag teile das Metropolitan Police Department von Tokyo mit, das sie mehrere Personen wegen des Betreibens von Casinos festnahmen.

Insgesamt nahm die Polizei den Betreiber und 19 Mitarbeiter fest, die wohl vier Internet-Casinos betrieben. Dazu wurden ebenfalls elf mutmaßliche Kunden festgenommen. Es handelt sich um Frauen und Männer in den 20er bis 60er Jahren. Darunter befanden sich dazu Personen aus den Philippinen und China.

Polizei findet Bargeld von mehreren Millionen Yen

Dem 46-jährigen Betreiber und den 19 männlichen Angestellten wird vorgeworfen, dass sie am 10. März den Kunden erlaubten in vier Einrichtungen an Spielautomat und Baccarat gespielt zu haben. Den elf Gästen selbst wird Glücksspiel vorgeworfen.

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Bei der Durchsuchung der Casinos und anderen Orten beschlagnahmt die Polizei 2,8 Millionen Euro in Bar. Aktuell wird noch ermittelt, wie viel Geld sie durch Online-Spiele und dem Cashflow verdient haben. Durchsucht wurden Räumlichkeiten im Kabukicho Stadtteil im Bezirk Shinjuku, im Roppongi Distrikt im Minato Bezirk und im Dogenzaka Distrikt im Shibuya Bezirk.

Mehrheit der Festgenommenen gesteht Anschuldigungen

Die Einrichtungen waren gut ausgestattet, allerdings nicht mit Spielautomaten oder Spieltischen, sondern mit Computern für Online-Glücksspiele. Solche Unternehmen vermieten oft Räumlichkeiten in verschiedenen Gebäuden. Zur Verfügung standen an den Standorten um die 12 bis 19 Computer. In dem aktuellen Fall waren alle vier Casinos nur für Mitglieder zugänglich und 24 Stunden offen.

Personen wurden nach einer Identifizierung über eine Sicherheitskamera und über bestimme Informationen in die Casinos gelassen. Der Betreiber und 28 Befragte haben laut Polizei bereits zugegeben, dass sie an illegalen Glücksspielen beteiligt waren. Nur zwei Casino-Manager stritten die Vorwürfe komplett ab.

MS

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