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Polizist schaut Erwachsenenfilme im Dienst und ermöglicht Verbrecher so die Flucht

Im August hielt der Fall rund um den 30-jährigen Junya Hida halb Japan in Atem. Hida floh von einer Polizeistation in Tondabayashi, Präfektur Osaka, und war mehrere Wochen auf der Flucht. Zuvor nahm die Polizei den gefährlichen Mann wegen Körperverletzung, Vergewaltigung und Raub fest. Nun gab die lokale Polizeibehörde Details bekannt, wie dem Verbrecher die Flucht gelang. Ein zuständiger Beamter guckte während des Dienstes Filme für Erwachsene.

Die Präfekturpolizei teilte der Mainichi Shimbun den Vorfall am Donnerstag mit. Es war bereits bekannt, dass der Polizist sein Smartphone mit in den Gefangenenbereich nahm und Basketball sowie Nachrichten auf ihm schaute. Das alleine ist schon strengstens verboten, denn die Vorschriften verbieten Smartphones in dem Bereich mit den Festgenommenen. Dass der Polizist sich Filmchen für Erwachsene anschaute, gab die Polizeibehörde jedoch erst jetzt bekannt.

Genauer ins Detail gehen will die Polizei bei den geschauten Inhalten allerdings nicht. Laut ihnen ist es nicht notwendig, da alleine die Nutzung und Mitführung schon gegen die Regeln verstößt. Laut vorherigen Angaben schaute der Beamte, der für die Zellen zuständig war, um die 40 Minuten lang Videos auf dem Smartphone.

Der Polizist bemerkte nicht, wie Hida verschwand

Dies geschah nach Aussagen des Polizisten um 21 Uhr. Zuvor traf sich Hida zwischen 19:30 und 20:00 Uhr mit seinem Anwalt. Während das Treffen ohne Vorfälle verlief, bemerkte der Polizist nicht, wie der Anwalt ging und Hida alleine im Besucherraum war.

Eine Stunde und 45 Minuten dauerte es, bis der Beamte seinen Fehler feststellte. In dem Zeitraum gelang Hida die Flucht. Es dauerte bis zum 29. September, bis Polizisten den Flüchtigen wieder schnappen konnten, der sich mittlerweile in der Präfektur Yamaguchi befand. Schon im Oktober bestätigte die Präfekturpolizei, dass sie sieben Beamte disziplinierten, darunter war ebenfalls der besagte Beamte. Die neuen Erkenntnisse könnten den Polizisten allerdings nun doch noch den Job kosten. Angaben dazu veröffentlichen die Zuständigen jedoch nicht.

Quelle: Mainichi Shimbun

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