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Polizisten finden bei Razzia in Nagasaki Vergnügungsviertel nur mehrere Kilos rohen Fisch

Ein Yakuzaboss ist der Grund hinter dem skurrilen Fund

Die Vergnügungsviertel in Japan können manchmal ein gefährliches Pflaster und die Heimat von Verbrechern sein. Besonders die Yakuza hat gerne ihre Finger bei bestimmten Geschäften im Spiel. Eine Razzia in bestimmten Eta­b­lis­se­ments ist deswegen nicht unüblich. Dass jedoch mehrere Kilos an rohem Fisch der große Fund sind, hingegen schon.

Die Polizei von Nagasaki führte die Durchsuchung in einem der Bar Distrikte durch. Zielscheibe wurde allerdings keine Kneipe oder einer der vielen Hostessbars, sondern ein sogenanntes Muryo annaijo. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Art Beratungsstelle für erwachsene Unterhaltung. Kunden erhalten kostenlos eine Auswahl  an erwachsenen Angeboten für ihren Geschmack in der Region und die zusätzlichen Informationen.

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Allerdings arbeiten einige der Muryo annaijo mit Verbrechersyndikaten zusammen und sind eigentlich nur die Fassade für ganz andere Geschäfte. Aus dem Grund durchsuchte die Polizei ebenfalls das Beratungszentrum und wurde tatsächlich fündig.

Organisierte illegale Fischerei

Statt Drogen oder Falschgeld fanden sie um die 200 Kilo an gefrorenem rohen Fisch. Das war jedoch genau das, was sie finden wollten. Die Razzia war Teil der geplanten Festnahme des 51-jährigen Akihiro Sakaue, einem Yakuza Clanoberhaupt aus der Region.

Schon lange verdächtigt ihn die Präfekturpolizei der Wilderei durch nicht lizenzierten Fischfang und Verkauf an lokale Restaurants. Die 200 Kilo Fisch sind nun endlich der Beweis für den Vorwurf. Sakaue nahmen die Polizisten am 14. August fest und nun droht ihm in Kürze die Anklage. Ermittler vermuten, dass die Untergebenen von Sakaue den Fisch nicht nur in dem Geschäft lagerten, sondern ebenfalls verarbeiteten. Die genauere Methode ist ihnen allerdings noch nicht bekannt.

Quelle: MS

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