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Präfektur bemerkte Angriff nicht

Präfektur Gifu meldet Hackerangriff durch das chinesische Militär

Im letzten Jahr gab es in Japan gleich mehrere Hackerangriffe auf verschiedenen Einrichtungen. Nun wurden weitere Fälle bestätigte, darunter bei der Präfektur Gifu, die wohl vom chinesischen Militär ausgingen.

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Das Hauptquartier der Präfekturregierung von Gifu und ein Fernsehsender in der Präfektur Osaka gaben bekannt, dass sie zwischen 2016 und 2017 das Ziel von Hackerangriffen waren.

Präfektur bemerkte Hackerangriff nicht

Ein Präfekturbeamter von Gifu gab an, dass sie nicht wussten, dass sie angegriffen wurden. Erst diesen April wurde ihnen durch die Polizei mitgeteilt, dass sie das Ziel von Hackerangriffen waren. Eine anschließende Überprüfung von ihrer Seite hat ergeben, dass keine Daten gestohlen wurden.

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Neben der Präfektur Gifu wurden auch noch andere Opfer der Angriffe. Insgesamt sollen 200 Organisationen betroffen sein, darunter auch die Japan Aerospace Exploration Agency, Elektronikhersteller Mitsubishi Electric Corp., das Schwerindustrieunternehmen IHI Corp. und die Keio University.

Alle haben das einheitliche Verwaltungstool Skysea verwendet. Es wird vermutete, dass die Hacker versuchte haben die Sicherheitslücken der Software auszunutzen, um darüber dann auch die Systeme der entsprechenden Einrichtungen zuzugreifen.

Chinesisches Militär soll hinter Angriffen stecken

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Hinter den Angriffen wird die chinesische Volksbefreiungsarmee vermutet. Im April schickte das Büro für öffentliche Sicherheit der Metropolitan Police Department die Unterlagen eines chinesischen Systemingenieurs in den Dreißigern an die Staatsanwaltschaft.

Er soll unter falschem Namen einen Server in Japan genutzt haben, über den er Hackerangriffe durchgeführt hat. Ebenfalls soll er illegale elektromagnetische Aufzeichnungen erstellt und verwendet haben. Neben ihm wird zurzeit auch noch ein ehemaliger chinesischer Student verdächtigt.

Er soll ebenfalls unter einem falschen Namen einen Server genutzt haben. Die Polizei geht davon aus, dass er auf Anweisungen einer Person mit Kontakt zum chinesischen Militär gehandelt hat. Wie weiter der Systemingenieur Verbindungen zum Militär hat, wurde bisher nicht gesagt.

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