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Offener Gemeinschaftsraum biete Hilfe an

Präfektur Osaka berät Frauen, die sich wegen der Pandemie Sorgen um ihren Job machen

Viele Menschen in Japan machn sich Sorgen um die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Besonders Frauen machen sich Gedanken um ihren Arbeitsplatz und ihr Einkommen. Die Präfektur Osaka versucht nun, ihnen im Hinblick auf diese Unsicherheiten und Ängste zu helfen, und bietet Beratungen an.

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Die Präfekturregierung von Osaka hat am Samstag einen Gemeinschaftsraum für Frauen in dem Osaka Prefectural Center for Youth and Gender Equality im Chuo Bezirk von Osaka eröffnet. Frauen können ohne eine Reservierung vorbeikommen und sich kostenlos beraten lassen.

Kostenlose Beratungen und Hygieneartikel

Die weiblichen Mitarbeiter helfen dabei nicht nur bei persönlichen Sorgen weiter, sondern auch bei Schwierigkeiten mit Bewerbungsgesprächen. Es werden Anzüge zum Ausleihen angeboten. Außerdem gibt es kostenlose Hygieneartikel und Kosmetik. Für die Zukunft ist geplant, dass es auch eine Möglichkeit geben soll, bei der sich Menschen mit gleichen Sorgen treffen und austauschen können.

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Die Präfektur ermutigt Menschen dazu, die Einrichtung zu besuchen und über Probleme zu sprechen, damit sie danach den nächsten Schritt nach vorne machen und aufgemuntert nach Hause gehen können.

Frauen leiden finanziell mehr unter der Pandemie

Mit der Einrichtung reagiert die Präfektur auf eine Umfrage vom letzten Jahr. Es hatte sich gezeigt, dass mehr Frauen als Männer aufgrund der Pandemie einen Einkommensrückgang haben. Allgemein zeigte sich landesweit, dass vor allem Frauen unter der Pandemie leiden und junge Menschen noch ärmer werden.

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Es wurde daraufhin beschlossen, Frauen zu helfen, und mithilfe eines im März vom Kabinettsbüro eingerichteten Subventionssystems für lokale Regierungen wurde der Beratungsdienst erstellt. Die Kleidung zum Ausleihen und die kostenlosen Bedarfsartikel werden hingegen von Unternehmen und Organisationen bereitgestellt, die das Projekt unterstützen.

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