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HomeNachrichten aus JapanPräfektur Tokushima vermietet Assistenz-Roboter an Menschen mit Einschränkungen

Damit sie wieder mobiler sind

Präfektur Tokushima vermietet Assistenz-Roboter an Menschen mit Einschränkungen

Die Regierung der Präfektur Tokushima möchte etwas für Menschen mit Behinderungen tun. Daher stellen sie seit Ende Oktober kostenlos Avatar-Roboter zur Verfügung.

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Diese sollen Menschen, die aufgrund von Behinderungen oder aus anderen Gründen Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen und zu kommunizieren, die Möglichkeit zu geben, sich von zu Hause oder vom Krankenhaus aus sozialen Aktivitäten zu widmen.

Hilfe für eingeschränkte Menschen

Der tragbare Roboter mit dem Namen „OriHime“ lässt sich leicht fernsteuern und hat sich nach und nach im ganzen Land als neues Kommunikationsmittel für Patienten mit hartnäckigen Krankheiten verbreitet. Ein Beamter der Präfekturregierung von Tokushima kommentierte: „Ich würde mich freuen, wenn die Patienten die Roboter benutzen und ihre Träume, an Orte zu gehen und Dinge zu sehen, verwirklichen könnten“, und ruft zu ihrer weitverbreiteten Verwendung auf.

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OriHime ist 23 Zentimeter groß und wiegt 660 Gramm. Die Benutzer des Roboters können mit anderen durch eine Funktion kommunizieren, die es ihnen ermöglicht, Informationen durch Augenbewegungen einzugeben. Selbst wenn Patienten bettlägerig sind, können sie ihre Umgebung durch eine Kamera beobachten, die in Augenhöhe des Roboters angebracht ist, und Gespräche über Mikrofon und Lautsprecher führen. In Japan ist der Einsatz von Robotern in der Pflege schon länger ein Thema, um die Pfleger zu entlasten.

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Der Betreuungsroboter hat auch Aufmerksamkeit erregt, nachdem Yasuhiko Funago, ein Patient mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) und Mitglied des Repräsentantenhauses der politischen Partei Reiwa Shinsengumi, den Einsatz im Rahmen der Legislaturperiode vorgeschlagen und Probeläufe durchgeführt hat.

Mietdauer von zwei Wochen für den Roboter

„Mein Blickfeld ist vom Bett aus eingeschränkt, und meine Blickrichtung ist dieselbe, wenn ich im Rollstuhl sitze. Wenn ich mit OriHime von außen auf die Landschaft blicke, habe ich gelernt, dass sich die Welt, die ich sehe, schon allein durch den Unterschied in der Höhe meiner Augenhöhe völlig unterscheidet“, sagte Yuka Uchida, 38, eine Muskeldystrophie-Patientin aus der Stadt Tokushima. Sie nutzte den OriHime-Roboter ab Ende Oktober für zwei Wochen im Mietsystem der Präfektur. Sie sagte, dass ihr die Pflegeroboter zwar durch die Medien bekannt seien, dass sie aber für einen Normalverdiener finanziell nicht zu erreichen seien. Die einmonatige Probezeit für einen individuellen Mietplan des Roboters durch den in Tokyo ansässigen Hersteller OryLab Inc. kostet mindestens 29.800 Yen, wobei die Kosten für Wi-Fi und iPads zur Steuerung des Roboters nicht eingerechnet sind.

Während der Mietzeit testete Uchida die Nutzung des Roboters, indem sie seine Hand und Beine durch Augenbewegungen bewegte, und genoss es, im Liegen die Außenlandschaft zu betrachten, indem sie den Roboter von ihrem Betreuer nach draußen bringen ließ. Uchida sagte: „Einige Menschen mit hartnäckigen Krankheiten geben es auf, ins Freie zu gehen, oder halten sich aus Rücksicht auf ihre Ideen zurück. Ich hoffe, dass viele Menschen die Chance erhalten, durch den Einsatz der Roboter positiv zu werden“.

Dabei können bestimmte Menschen sich um eine Miete des OriHime-Roboters bewerben. Dazu gehören Personen, die aufgrund von bestimmten hartnäckigen Krankheiten, bestimmten pädiatrischen chronischen Krankheiten oder speziellen chronischen Krankheiten in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Sie wurden im Rahmen eines Projekts, das Teile der medizinischen Kosten der Patienten mit öffentlichen Mitteln abdeckt, benannt. Die Mietdauer beträgt im Prinzip zwei Wochen, und es können auch mobile Wi-Fi-Router und andere Geräte gemietet werden. Weitere Informationen gibt es bei der Gesundheitsabteilung der Präfekturregierung von Tokushima.

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