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Japan: Präsident von Kasachstan besucht Hiroshima

Der kasachische Präsident sagte nach seinem ersten Besuch in Hiroshima, dass er mit Japan zusammen arbeiten möchte, um Atomwaffen abzuschaffen.

Präsident Nursultan Nazarbayev ist seit Sonntag in Japan. Am Mittwoch besucht er Hiroshima, den Schauplatz der ersten Bombardierung mit Atomwaffen im Jahr 1945.

Nachdem er einen Kranz im Peace Memorial Park der Stadt niedergelegt hatte, besuchte er die dortigen Museen.

Nazarbayev sprach später zu einem Publikum von ungefähr 200 Menschen und erklärte, dass das, was er vor Ort gesehen hatte, ihm die Wichtigkeit der Nichtverbreitung von Atomwaffen und der Vernichtung dieser wieder ins Gedächtnis gerufen hatte.

Er bemerkte, dass die Menschen von Kasachstan auch „hibakusha“ seien und verwies damit auf die Leiden, welche durch Nuklearwaffentests hervorgerufen wurden waren. Weiterhin versicherte er, dass sein Land die Hoffnung der Japaner teilte, dass ein solches Unglück nie wieder passiere.

Nazarbayev lies das Semipalatinsk Nukleartwaffentestgelände in seinem Land bereits vor 25 Jahren abschaffen.

Mehr als 450 Nuklearwaffentests waren zu Zeiten der Sovietunion dort durchgeführt wurden, weshalb viele Einwohner noch heute an strahlungsbedingten Krankheiten leiden.

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