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HomeNewsPräsidentin des Organisationskomitees der Olympischen Spiele fordert schärfere Corona-Maßnahmen

Zwei Athleten positiv getestet

Präsidentin des Organisationskomitees der Olympischen Spiele fordert schärfere Corona-Maßnahmen

Die Präsidentin des Organisationskomitees der Olympischen Spiele forderte am Freitag, dass die Corona-Maßnahmen verschärft werden müssten, nachdem zwei Mitglieder der ugandischen Delegation nach ihrer Einreise in Japan positiv auf das Virus getestet worden waren.

Einer der beiden Männer wurde positiv auf die Delta-Variante getestet, nachdem er über den Flughafen Narita am Samstag eingereist war.

Delta-Variante bei einem Athleten nach der Einreise festgestellt

Nach Angaben eines Sprechers des Gesundheitsministeriums hatte der Mann keine Symptome. Die zweite Infektion wurde entdeckt, nachdem im Trainingslager in der Präfektur Osaka noch einmal ein Test durchgeführt worden war.

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Seiko Hashimoto sagte, es müsse überprüft werden, wie die Athleten in ihren Gastgeberstädten oder im Olympischen Dorf unter Quarantäne gestellt würden und wie sie innerhalb Japans reisten.

Corona-Maßnahmen nicht zu 100 Prozent wirksam

Um die Sicherheit der Spiele zu gewährleisten, ist der Bewegungsspielraum der Athleten in Japan begrenzt worden. Ein potenzieller enger Kontakt zu den Einwohnern soll so verhindert werden. Außerdem wird verlangt, dass sich die Sportler jeden Tag testen lassen. Allerdings sagte Hashimoto, dass diese Maßnahmen nicht unbedingt zu 100 Prozent wirksam seien.

Alle Teilnehmer der Sommerspiele müssen negative COVID-19-Testergebnisse vorweisen, wenn sie nach Japan kommen.

Die Fälle des ugandischen Teams, dessen Mitglieder zwei Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca erhalten hatten, bevor sie nach Japan gereist waren, verstärkten die Sorge, dass die Olympischen Spiele, die am 23. Juli beginnen sollen, zu einer erneuten Mehrung der COVID-19-Fälle führen könnten.

Zahl der Neuinfektionen in Tokyo steigt wieder an

Viele medizinische Experten in Japan haben vor einer neuen Welle von Infektionen gewarnt, die durch hochübertragbare Varianten vor oder nach den Spielen ausgelöst werden könnten.

Nachdem die japanische Regierung vor fast einer Woche den Ausnahmezustand in Tokyo beendet hatte, stieg die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen zum ersten Mal seit etwa einem Monat auf über 600. Am Freitag wurden 562 neue Infektionen gemeldet.

Sollte sich die Situation nicht ändern, hält Hashimoto Spiele ohne Zuschauer für möglich. Erst vergangene Woche wurde beschlossen, die Spiele mit Zuschauern stattfinden zu lassen.

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