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Personen bis 24 Jahre werden beraten

Pride House Tokyo Legacy bietet nun Unterstützung für Jugendliche an

Das Pride House Tokyo Legacy hat nun schon eine Weile geöffnet und bereits für viel Aufsehen gesorgt. Die Einrichtung gab nun bekannt, dass sie jetzt auch eine umfassende Unterstützung für Teenager und junge Erwachsende anbieten.

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Seit Kurzem gibt es in dem Pride House Tokyo Legacy ein kostenloses Beratungs- und Rundum-Unterstützungsprogramm für Jugendliche und Personen unter 24 Jahren. Fokus des Angebotes ist es, den Menschen zuzuhören und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Junge Menschen werden in verschiedenen Bereichen beraten

Die jungen Leute sollen dabei unterstützt werden, zu den Menschen zu werden, die sie sein wollen und das zu tun, was sie gerne tun möchten. Besucher können entweder alleine oder mit anderen über ihre Probleme reden oder sich zu bestimmten Fragen informieren lassen.

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Das Personal hat Erfahrungen in verschiedenen Bereiche und ist auch für LGBTQ-Schulungen ausgebildet. Es geht dabei nicht nur unbedingt um Fragen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität, sondern Probleme allgemein, welche Teenager haben.

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Das Pride House arbeitet deswegen auch mit anderen Personen zusammen, mit denen die Jugendlichen schon Kontakt hatten oder Kontakt haben wollen. Gemeinsam soll eine Lösung für die Probleme gefunden werden.

Der Beratungsdienst wird kostenlos in Japanisch und Englisch mit einer behinderten-freundlichen Option angeboten. Ein erster Besuch dauert um die 90 Minuten. Weitere Beratungsgespräche können bis zu 50 Minuten dauern.

Pride House Tokyo Legacy ist ein großer Schritt für Japan

Geöffnet hat das Pride House Tokyo Legacy von Freitag bis Dienstag von 13 Uhr bis 19 Uhr. Reservierung sind Online möglich und es gibt auch Sofort-Termine, die aber von der Verfügbarkeit der Mitarbeiter abhängen.

Die Einrichtung hat im Oktober 2020 seine permanente Eröffnung gefeiert. Ursprünglich sollte das Haus schon früher öffnen. Aufgrund der Verschiebung der Paralympischen und Olympischen Spiele wurde der Termin jedoch nach hinten verlegt.

Bis zu den Spielen 2021 wollten die Organisatoren dann aber auch nicht warten, da die Pandemie zeigte, wie wichtig ein sicherer Ort für LGBTQ-Menschen ist. Dass die Einrichtung von großer Bedeutung für die Sichtbarkeit von LGBTQ-Menschen in Japan ist, zeigte kürzlich eine Veranstaltung.

Zum Beginn der Pride Week gab es an dem Pride House ein besonders Event, zum dem auch die Chefin der Olympischen Spiele in Tokyo kam. Seiko Hashimoto sprach sich deutlich für die Gleichstellung von LGBTQ-Menschen in Japan aus und äußerte die Hoffnung, dass die Spiele dabei helfen, dass endlich die Regierung die benötigten Gesetze erlässt.

  • Themen im Artikel:
  • LGBT
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