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LGBT Sportler sollen als Gäste Vorträge halten

Pride House Tokyo wird zu den Olympischen Spielen wieder öffnen

Immer mehr Gemeinden in Japan setzten sich für sexuelle Minderheiten ein. Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen will das Land zeigen, dass jeder herzlich willkommen ist. Um für mehr öffentliches Verständnis zu sorgen, wird in Tokyo zu den Spielen das Pride House wieder öffnen, dass bereits zu der Rugby Weltmeisterschaft letztes Jahr sein Debüt feierte.

Der Pop-Up Veranstaltungsort soll wieder die Menschen zu sexuellen Minderheiten sensibilisieren. Es wird dabei genau Bezug auf das Motto der Spiele genommen, bei dem es heißt, dass es eine Einheit in der Vielfalt gibt. Die Eröffnung ist für Mitte April im Bezirk Shinjuku geplant. Von da an soll das Haus fünf Monate lang offen haben. Organisiert wird das Projekt von verschiedenen Organisationen und Unternehmen, die sich für die LGBT-Community einsetzen.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Das Haus wird sich unter anderen mit der Geschichte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen auseinandersetzten. Die Organisatoren planen dazu LGBT Sportler einzuladen, damit sie Vorträge halten. Bis jetzt sind allerdings noch keine Gäste offiziell bestätigt. Allgemein möchte die Gruppe hinter dem Projekt mehr Informationen zu dem Thema zu Verfügung stellen und ein Vermächtnis der Vielfalt für die Spiele schaffen.

Mehr zum Thema:  LGBT-Sportlerin und Aktivisten hoffen auf positiven Effekt der Olympischen Spiele

Neben seiner Funktion als Informationszentrum soll das Pride House Tokyo ebenfalls als ein sicherer Ort für Menschen dienen, die sich möglicherweise während der Spiele bedroht fühlen oder andere Problem haben. Obwohl viele bei der Rugby Weltmeisterschaft die Idee lobten, gibt es noch eine Menge in Japan zu tun. Gleichgeschlechtliche Paare werden in vielen Teilen des Landes immer noch nicht anerkannt und diskriminiert. Eine offizielle gleichgeschlechtliche Ehe ist nach wie vor nicht möglich und Trans-Menschen müssen ebenfalls viel im Alltag kämpfen.

NHK

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