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Gewaltausbrüche und Aggressionen gegenüber der Schüler waren normal

Professor wegen gewalttätigem Verhalten von Spitzen-Universität in Tokyo gefeuert

Die Waseda-Universität gehört neben der Keio-Universität zu den renommiertesten privaten Hochschulen Japans. Der Campus liegt in Shinjuku in Tokyo. Um die 55.000 Studierende bereiten sich dort darauf vor, einmal zur japanischen Elite zu zählen.

Einige neue Studenten wandten sich aber bald an die Verwaltung der Schule und beschwerten sich über das Verhalten eines Professors der Abteilung für internationale Forschung und Bildung. Schon in der Vergangenheit gab es Schwierigkeiten mit dem Teilzeit-Lehrer um die 60 Jahre, der in der Abteilung School of International Liberal Studies an der Universität unterrichtete. Bereits früher wurde dem Mann vorgeworfen seine Studenten bedroht zu haben und einigen Schülern gegenüber soll er sogar handgreiflich geworden sein.

Beschwerden bereits seit Jahren

Regelmäßig soll der Professor seinen Studenten vorgeworfen haben, schlecht erzogen worden zu sein. Gleichzeitig hatte der Lehrer aber auch die Angewohnheit mit den Habseligkeiten der Schüler nicht gerade pfleglich umzugehen. Des Öfteren soll er mutwillig gegen Taschen oder Rucksäcke getreten haben. Verschiedenen Studenten legte der Lehrer immer wieder nahe, ihr Ausbildung einfach abzubrechen. In extremen Fällen soll der Lehrer sogar so weit gegangen sein, Todesdrohungen gegenüber seiner Studenten auszusprechen.

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Obwohl solche Drohungen von einem älteren Herren kamen, hinterließen sie bei den Studenten einen bleibenden Eindruck, was auch daran gelegen haben kann, dass er dafür bekannt war, auch gern einmal mit einem Taschenmesser von seinen Schülern herumzufuchteln, um ihnen die richtige Aussprache bestimmter Begriffe zu verinnerlichen.

Um die Identität der Studenten zu schützen, hat die Universität nicht verlauten lassen, wie viele Studenten unter dem Professor zu leiden hatten. Auch hielt sich die Universität bedeckt, was die Nationalität der Opfer angeht, die Abteilung für internationale Forschung und Bildung bietet Kurse sowohl für japanische als auch für internationale Studenten an.

Universität beschließt Präventivmaßnahmen

Jetzt ließ die Universität aber verlauten, dass der betreffende Professor am 29. Mai entlassen wurde. Als Grund gab die Verwaltung Belästigung während des Unterrichts und unangemessene Äußerungen gegenüber der Studenten an. Die hätten dazu geführt, dass die Schüler unter erhöhter psychischer Belastung standen, was sich negativ auf das Lern-Klima ausgewirkt habe.

Um zu verhindern, dass sich solche Vorfälle wiederholen, verpflichtete sich die Universität selbst, interne Schulungsprogramme durchzuführen, die präventiv gegen solche Belästigungen wirken sollen und die Sensibilität für dieses Thema stärken sollen.

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